Im Rahmen ihrer Israel-Reise haben der Geschäftsführer der Stiftung Verbundenheit Dr. Marco Just Quiles und Kuratoriumsmitglied Werner Sonne, in Begleitung des Vorstandes der „Jeckes“-Organisation, das neue „Jeckes“-Museum in Haifa besucht, das noch in diesem Jahr eröffnet wird. Das Museum ist in der Universität Haifa in einem Sonderbereich des „Ruben and Edith Hecht Museum“ angesiedelt und beherbergt unter anderem Ausstellungsstücke des im Jahre 2020 geschlossenen Museums des deutschsprachigen Judentums in Tefen. Die Stiftungsvertreter wurden von der Museumleiterin Dr. Inbal Rivlin und der Kuratorin Shunit Marmelstein empfangen.


Das „Jeckes“-Museum, dass die bedeutsame deutschsprachiger Kultur in Israel dokumentiert, soll zudem zu einem Zentrum der Forschung über die „Jeckes“ werden. Maßgeblich daran beteiligt am Aufbau des im Museumangesiedelte „Jeckes“-Archives ist das Haifa Center for German and European Studies (HCGES) der Universität Haifa unter der Leitung von Prof. Stefan Ihrig. In Begleitung der Präsidentin der Vereinigung der Israelis mitteleuropäischer Herkunft („Jeckes-Organisation), Frau Devorah Haberfeld, der Exekutivdirektorin Leora Shoham-Peters und Vorstandsmitglied Zvi Tropp, tauschten sich Werner Sonne und Dr. Marco Just Quiles über mögliche Kooperationsformate zwischen dem HCGES und der „Jeckes“-Organisation aus, die die vom Auswärtigen Amt zur Verfügung gestellten Gelder für die Neueinrichtung des „Jeckes“-Museum verwaltet.
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Werner Sonne und Dr. Marco Just Quiles machten im Gespräch deutlich, dass die Bedeutung des Museums durch einen Ansatz der „Jeckes“-Organisation insbesondere im Bereich der Jugendarbeit ergänzt werden könnte, um die Zukunftsperspektive der „Jeckes“ aktiv zu stärken. Sowohl die Museumsleitung und das HCGES zeigten ein großes Interesse an einem weiteren Austausch.
Die Stiftung Verbundenheit dankt für den guten Austausch.


