Aktuelles

Gemeinsame Sitzung von Rat und Vorstand  in Goslar
Stiftung HP

Vorstandsmitglied Daniel Walther, Thomas Konhäuser, Leiter des Bundestagsbüros von Herrn Hartmut Koschyk MdB, Stiftungsvorsitzender Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, Vorstandsmitglied Jörn Linster, Vorstandsmitglied und Schatzmeister Dr. Horst Wiesent und Stiftungsratsvorsitzender Hartmut Koschyk MdB vor dem Hotel „Alte Münze“. Für die besonders gelungene Restaurierung des Hotels wurde der erste Preis der Denkmalpflege des Landes Niedersachsen für das Jahr 2013 verliehen.

Unter der Leitung des Stiftungsratsvorsitzenden Bundesbeauftragten Hartmut Koschyk MdB und des Stiftungsvorsitzenden und Oberbürgermeister von Goslar, Dr. Oliver Junk, tagte in Goslar Rat und Vorstand der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“

Stiftungsratsvorsitzender Koschyk und Stiftungsvorsitzender Dr. Junk informierten die Mitglieder von Rat und Vorstand über den Stand der laufenden Projekte, die von der Stiftung Verbundenheit unterstützt werden.

So wird vom 27. bis 28. August 2016 die feierliche Eröffnung des Fußballplatzes des 1.FC Chronstau/Chrząstowice in Polen stattfinden, wo auch die Kinder der Miro Deutschen Fußballschule trainieren werden. Der Umbau des Fußballplatzes in Chronstau/Chrząstowice in der Woiwodschaft Oppeln/Opole wurde von der Stiftung Verbundenheit in Kooperation mit der Dr. Kurt Linster Stiftung finanziell unterstützt. Die erste Deutsche Fußballschule ist eine gemeinsame Initiative des DFK Chronstau, der Deutschen Bildungsgesellschaft sowie des Eigentümers der Firma KREON und Tina Led. Die Fußballschule hat sich zum Ziel gesetzt insbesondere Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren durch den Fußballunterricht für die deutsche Sprache zu begeistern – deutsche Trainingsmethoden werden hier mit der deutschen Sprache verbunden. Die Fußballschule ist sowohl für Kinder der deutschen Minderheit, aber auch der polnischen Mehrheitsbevölkerung offen. Mittlerweile nehmen über 160 Kinder aus Chronstau, Malapane, Kroschnitz und Himmelwitz daran teil. In der ersten „Schule“ in Chronstau hat sich die Teilnehmerzahl nach dem ersten Halbjahr quasi verdoppelt. Die älteste Gruppe ist zu regulären Ligaspielen angemeldet worden und tritt mit den Namen 1. FC Chronstau auf den Trikots an. Entscheidend für die Weiterentwicklung des Projektes in Chronstau ist die Sicherung von geeigneten Trainings- und Spielplätzen. Entsprechend wurde von der Stiftung Verbundenheit in Kooperation mit der Dr. Kurt Linster Stiftung der Umbau des Fußballplatzes in Chronstau finanziell gefördert.

Aus Anlass des 85. Geburtstages und 20. Todestages des früheren Bundesministers, Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages und VDA-Verwaltungsratsvorsitzenden Hans „Johnny“ Klein vergeben die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, die Sudetendeutsche Stiftung und der Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) in Kooperation mit der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik e.V. und dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) im Jahr 2016 zum ersten Mal den Hans-Klein-Preis für deutsch-tschechische Verständigung. Die Verleihung des Hans-Klein-Preises soll nachhaltig zur deutsch-tschechischen Verständigung beitragen. Gleichzeitig erfährt mit der Preisverleihung auch das Lebenswerk von Hans Klein, der sich zeitlebens für eine deutsch-tschechische Aussöhnung im Geiste der Völkerverständigung einsetzte, eine verdiente Würdigung. Gesucht werden journalistische, publizistische oder populärwissenschaftliche Beiträge in allen Medien, die die Kenntnisse von Deutschen und Tschechen übereinander erweitern und das gegenseitige Verständnis in Europa fördern und dabei die Brückenfunktion der deutschen Minderheit in Tschechien würdigen. Ein Online-Teilnahmeformular mit weiterführenden Informationen wurde ab 1. Juli 2016 unter http://www.jkp.landesversammlung.cz/ zum Download bereitgestellt.

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft und dem Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. wird die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland zudem auch in diesem Jahr wieder einen Internationalen Eichendorff-Wettbewerb durchführen, der vom Auswärtigen Amt gefördert wird und den Blick auf die Förderung der deutschen Sprache, unterstützt durch die Kultur- und Spracharbeit der beteiligten Organisationen, richtet. Die Idee entstand im Jahr 2013 und der erste Wettbewerb im Jahr 2014 stand als deutscher Erzählwettbewerb unter dem Motto „Schläft ein Lied in allen Dingen“, wobei die Werke Joseph von Eichendorffs als Inspiration aber auch als Reibungsfläche dienten. Es sind wunderbare und einzigartige Texte eingereicht worden, die ersten drei Preisträger wurden nach Berlin eingeladen und der erste Preis wurde mit 1.500 € dotiert. Die Preisverleihung fand in einem sehr schönen Rahmen in der Landesvertretung des Freistaates Sachsen statt. Anknüpfend an das Motto „Schläft ein Lied in allen Dingen“ wird der Wettbewerb in diesem Jahr als Eichendorff – Liederwettbewerb 2016 weltweit ausgeschrieben. Thematisch sollen die vertonten deutschsprachigen Beiträge Berührungspunkte zu Deutschland oder zur deutschen Kultur behandeln. Diese sind bewusst spartenübergreifend von Klassik bis Hip Hop angedacht.

Stiftungsratsvorsitzender Koschyk informierte die Mitglieder von Rat und Vorstand auch, dass die Instandsetzung des Pfarrhauses in Wurmloch in Siebenbürgen, die von der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ in Kooperation mit der Dr. Kurt Linster Stiftung und dem Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland finanziell unterstützt wird, große Fortschritte macht. Die Instandsetzung wird auch von deutschen Unternehmen gefördert und vom Konsulat in Herrmannstadt unter der Leitung von Konsulin Judith Urban unterstützt. Ziel ist es, das Pfarrhaus in Wurmloch in Siebenbürgen als Bildungs- und Begegnungsstätte für die deutsche Minderheit neu zu beleben. Nach der Instandsetzung dieses kulturellen Kleinods sollen das Pfarrhaus aber auch verschiedene Institutionen, mit denen die Kirche eng in Verbindung steht, für Fortbildungen nutzen können. So etwa das Deutsche Forum und die Deutschen Schulen aus Mediasch, die „Hermann Oberth“- Schule und das „Stephan Ludwig Roth“- Gymnasium. Im September 2014 übergab Stiftungsratsvorsitzender Koschyk in Wurmloch persönlich einen Scheck der Stiftung in Höhe von 10.000 Euro zur Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen.

Als mögliches künftiges Stiftungsprojekt schlug Stifungsratsvorsitzender Koschyk in Zusammenarbeit mit dem Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland eine weitere nachhaltige Unterstützung der Samstagsschulen vor, wobei Möglichkeiten eruiert werden sollen, das System der Samstagsschulen auch in Argentinien zu etablieren, wo nicht nur seitens der dort lebenden deutschstämmigen Einwanderer eine große Nachfrage zum Erlernen der deutschen Sprache besteht. Neben einer Fachkonferenz im Deutschen Bundestag mit Vertretern der Samstagsschulen könnte eine wissenschaftliche Fachkonferenz am Lehrstuhl für interkulturelle Germanistik an der Universität Bayreuth stattfinden.

Im Rahmen der gemeinsamen Sitzung von Rat und Vorstand der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ wurde der Jahresabschlussbericht 2015 vom Schatzmeister Dr. Horst Wiesent vorgestellt.

Weiterführende Informationen zum Hans-Klein-Preis für deutsch-tschechische Verständigung finden Sie hier.

Hans-Klein-Preis für deutsch-tschechische Verständigung ausgelobt!
Homepage Hanns Klein

Aus Anlass des 85. Geburtstages und 20. Todestages des früheren Bundesministers, Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages und VDA-Verwaltungsratsvorsitzenden Hans „Johnny“ Klein vergeben die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, die Sudetendeutsche Stiftung und der Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) in Kooperation mit der Landesversammlung der deutschen Vereine in der Tschechischen Republik e.V. und dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) im Jahr 2016 zum ersten Mal den Hans-Klein-Preis für deutsch-tschechische Verständigung.

Die Verleihung des Hans-Klein-Preises soll nachhaltig zur deutsch-tschechischen Verständigung beitragen. Gleichzeitig erfährt mit der Preisverleihung auch das Lebenswerk von Hans Klein, der sich zeitlebens für eine deutsch-tschechische Aussöhnung im Geiste der Völkerverständigung einsetzte, eine verdiente Würdigung.

Gesucht werden journalistische, publizistische oder populärwissenschaftliche Beiträge in allen Medien, die die Kenntnisse von Deutschen und Tschechen übereinander erweitern und das gegenseitige Verständnis in Europa fördern und dabei die Brückenfunktion der deutschen Minderheit in Tschechien würdigen.

Die Ausschreibung richtet sich an deutsche, österreichische und tschechische Journalisten, Publizisten, Wissenschaftler und anerkannte Akteure der Zivilgesellschaft beider Länder (Altersbegrenzung für den Nachwuchspreis 35 Jahre).

Jeder Teilnehmende kann Beiträge einreichen, die im Zeitraum vom 1.1.2015 bis zum 30.6.2016 zum ersten Mal veröffentlicht wurden. Die Beiträge können in deutscher oder tschechischer Sprache (mit deutscher Übersetzung) eingereicht werden. Es dürfen maximal drei Autoren an einer gemeinsamen Arbeit beteiligt gewesen sein.

Es werden ein erster Preis (dotiert mit 5000 Euro von der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland) ein zweiter Preis (dotiert mit 2500 Euro von der Sudetendeutschen Stiftung) vergeben  sowie ein Förderpreis für Nachwuchs (dotiert mit 1500 Euro vom Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland). Prämiert werden inhaltlich und formal qualitative Beiträge, die von einer Jury ausgewählt werden.

Der Preis wird im Rahmen eines Festaktes am 20. Todestag von Hans „Jonny“ Klein, am 26. November 2016 in Mährisch Schönberg/ Šumperk, dem Geburtsort von Hans „Johnny“ Klein vergeben. Die Festrede wird Bundesminister a.D. Michael Glos halten, der ein langjähriger politischer Weggefährte von Hans Klein gewesen ist. Den Festakt zur Preisverleihung richtet die Stadt Mährisch Schönberg/ aus. Am Tag der Preisverleihung findet ein Gottesdienst zum Gedenken an Hans Klein statt und es wird eine Gedenktafel an der Schule, die Hans Klein besuchte, enthüllt. Ebenfalls wird die Nachbildung einer Bronze-Büste des renommierten tschechischen Künstlers Josef Nálepa (1936-2012) von Hans Klein einen würdigen Platz in Mährisch Schönberg/ Šumperk erhalten. Die Original Bronze-Büste wurde vom Unternehmer Ernst Freiberger gestiftet und befindet sich im Gebäude „Spree-Bogen Alt-Moabit“, in dem ehemals das Bundesinnenministerium seinen Sitz hatte. Der Unternehmer Ernst Freiberger unterstützt auch die Verleihung des Hans-Klein-Preises für deutsch-tschechische Verständigung.

Ein Online-Teilnahmeformular mit weiterführenden Informationen wird ab 1. Juli 2016 unter http://www.jkp.landesversammlung.cz/ zum Download bereit gestellt. Auf der Internetseite können das ausgefüllte Formular, samt Lebenslauf sowie der Veröffentlichung hochgeladen werden. Das PDF muss der Originalveröffentlichung entsprechen, Datum und Quelle müssen erkennbar sein. Bei Audio- und Videobeiträgen erfolgt die Übertragung in Form einer mp3/4-Datei.

Einsendeschluss ist der 1. September 2016.

Bonn, 15. Januar 1990 Der Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung, Bundesminister Hans Klein, gab Herrn Jürgen Liminski vom "Deutschland-Magazin" ein Interview.

Hintergrund:

Kurzbiographie und Verdienste von Hans „Johnny“ Klein

Hans „Johnny“ Klein (* 11. Juli 1931 in Mährisch Schönberg; † 26. November 1996 in Bonn) war ein deutscher Politiker der CSU. Klein besuchte bis zur Vertreibung 1946 das Gymnasium in Mährisch Schönberg, kam zunächst nach Wallerstein bei Nördlingen, dann nach Heidenheim an der Brenz, wo er die Mittlere Reife erwarb. Nach einem Volontariat bei einer Zeitung studierte er seit 1950 Volkswirtschaft und Geschichte am University College in Leicester (England). 1953 wurde er Redakteur der „Heidenheimer Zeitung“, 1955 Chefredakteur eines deutsch-englischen Wochenblatts, 1956 Bonner Korrespondent von „DIMATAG“ (Dienst mittlerer Tageszeitungen), vertrat dann das Hamburger Abendblatt und schrieb für die schweizerische „Weltwoche“. 1959 trat Klein in den Auswärtigen Dienst ein und war Presseattaché an den Deutschen Botschaften in Jordanien, Syrien, Irak und Indonesien. 1965 wurde er pressepolitischer Referent im Bundeskanzleramt, 1968 Pressechef der Olympischen Spiele 1972 in München.

Klein war Präsident der katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Asienkunde, Präsident der Fernseh-Akademie Mitteldeutschland und stellv. Vorsitzender der Sudetendeutschen Landsmannschaft und Vorsitzender des VDA-Verwaltungsrates.

Nach einer erfolglosen Kandidatur 1972 vertrat Klein, seit 1972 Mitglied der CSU, in der 8. Wahlperiode im Bundestag den Wahlkreis 204 (München-Mitte). 1980, 1983, 1990 und 1994 wurde er über die CSU-Landesliste Bayern gewählt, in der 11. Wahlperiode vertrat er den Wahlkreis 203 (München Mitte).

In der 8. Wahlperiode des Deutschen Bundestages (1976-80) war er stellv. Mitglied, in der 9., 10., und 13. Wahlperiode ordentliches Mitglied des Auswärtigen Ausschusses. In der 8. Wahlperiode gehörte er als ordentliches Mitglied auch dem Ausschuss für Bildung und Wissenschaft und dem Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit an. 1982 bis 1987 war er außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion. Als Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit (1987-1989) erreichte er einen Schuldenerlass für die ärmsten Länder und führte die Umweltverträglichkeitsprüfung für deutschen Entwicklungsprojekte ein. 1989/90 war er Bundesminister für besondere Aufgaben, Sprecher der Bundesregierung und Chef des Presse- und Informationsdienstes, 1990-96 Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Hans Klein war Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, des Bayerischen Verdienstordens und zahlreicher ausländischer Orden.

Koschyk trifft langjährigen Präsidenten des argentinisch-deutschen Clubs in Buenos Aires, Dr. Thomas Leonhardt
LeonhardtHP
Der Vorsitzende der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und Ehrenvorsitzende des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, gemeinsam mit dem im schlesischen Liegnitz (heute Legnica/Polen) geborenen und in Argentinien lebenden langjährigen Präsidenten des argentinisch-deutschen Clubs in Buenos Aires, Rechtsanwalt Dr. Thomas Leonhardt und seinem Sohn Frederico Leonhardt

Der Vorsitzende der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und Ehrenvorsitzende des

Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, hat sich in Berlin mit dem im schlesischen Liegnitz (heute Legnica/Polen) geborenen und in Argentinien lebenden langjährigen Präsidenten des argentinisch-deutschen Clubs in Buenos Aires, Rechtsanwalt Dr. Thomas Leonhardt und seinem Sohn Frederico Leonhardt, zu einen Informationsaustausch getroffen.

Im Mittelpunkt des Gespräches standen Möglichkeiten eines verstärkten Engagements der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) in Argentinien. Der VDA unterhält seit nahezu 30 Jahren enge Verbindungen zu Deutschen Schulen in Argentinien, von denen regelmäßig Schüler in den Austausch nach Deutschland gehen. Neben einer besseren Entwicklung und Verstetigung eines deutsch-argentinischen Jugendaustausches erörterte man auch Möglichkeiten einer Stärkung der Struktur der deutschen Gemeinschaft in Argentinien.

Der gesellschaftliche Einsatz von Dr. Thomas Leonhardt ist immens: Sei es als Präsident des Deutschen Clubs, als Mitgründer des Europäischen Clubs oder durch Vorstandstätigkeiten in der Auslandshandelskammer, im Verband der Deutsch-Argentinischen Vereinigungen, im Argentinischen Rat für internationale Beziehungen, in der Deutsch-Argentinischen Wissenschaftsvereinigung ,in der Deutsch-Argentinischen Juristen-Vereinigung, bei “SOS Kinderdorf Argentinien”, beim Musikförderverein “Mozarteum” oder in der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft. Das San Martín-Denkmal in Berlin wäre ohne den persönlichen Einsatz des Rechtsanwalts aus Buenos Aires nicht denkbar gewesen. Zudem engagiert sich Dr. Thomas

Leonhardt in der Vereinigung “Grupo de las dos orillas”, in der Nachfahren von Opfern der Shoa und nichtjüdische Deutsche im Dialog miteinander stehen. Dr. Leonhardt ist auch Vorsitzender des Instituts „Institución Cultural Argentino Germana“, das in den 20iger Jahren von argentinischen Akademikern gegründet worden war, die sich für die deutsche Kultur und Sprache interessierten.

Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland präsentiert in rumänischen Botschaft ihre erfolgreiche Arbeit / Vorstellung des neuen Vorsitzenden Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk

Stiftungsratsvorsitzender Hartmut Koschyk MdB, Peter Ivar Johannsen, VDA-Verwaltungsratsvorsitzender und Stiftungsvorstandsmitglied, Michael Schmidt, Dr. Kay Lindemann, ehemaliger Stiftungsvorsitzender, Petra Meßbacher, VDA-Bundesgeschäftsführerin, Minister a.D. Markus Meckel, Präsident des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, Gerhard Landgraf, VDA-Vorstandsmitglied, Richard Gebert, OB Dr. Oliver Junk, Stiftungsvorsitzender, Botschafter Emilian Horaţiu Hurezeanu, Knut Abraham, Stiftungsvorstandsmitglied,  Außenminister a.D. Andrei Plesu, Vorsitzender des Rumänisch-Deutschen Forums, Daniel Walther, Stiftungsvorstandsmitglied, Bettina Junk, Gerhard Müller, ehemaliger Stiftungsschatzmeister

Im Vorstand der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, die 2004 von dem Industriellen Dr. Kurt Linster gegründet wurde, gab es im Herbst vergangenen Jahres einen Wechsel in den Ämtern des Vorsitzenden und des Schatzmeisters. Zum neuen Vorsitzenden wurde der Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Dr. Oliver Junk, und zum neuen Schatzmeister der geschäftsführende Gesellschafter der SeniVita Sozial gGmbH, Dr. Horst Wiesent, gewählt. Vorsitzender des Stiftungsrates ist der Bayreuth-Forchheimer Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk.

Anlässlich des Wechsels im Stiftungsvorstand fand in der Botschaft von Rumänien eine Veranstaltung mit anschließendem Empfang statt, um den bisherigen Vorsitzenden, Dr. Kay Lindemann, und den bisherigen Schatzmeister, Gerhard Müller, für Ihre jahrelange Abend zu danken und zugleich die beiden Nachfolger sowie die Arbeit der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland vorzustellen. Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch das Stiftungsprojekt zur Instandsetzung und Nutzung des Pfarrhauses in Wurmloch (Valea Viilor) in Siebenbürgen / Rumänien vorgestellt.

Stiftungsratsvorsitzender Hartmut Koschyk MdB

gruppe b

Auch der Vorsitzende des Rumänisch-Deutschen Forums, Außenminister a.D. Andrei Plesu (2.v.r) und Michael Schmidt (6.v.r.) nahmen an der Veranstaltung teil 

Neben dem Botschafter von Rumänien, Emilian Horaţiu Hurezeanu, dem Vorsitzenden des Rumänisch-Deutschen Forums, Außenminister a.D. Andrei Plesu, dem deutschen Botschafter in Rumänien, Hans W. Lauk und den Mitgliedern von Rat und Vorstand der Stiftung Verbundenheit mit den deutschen im Ausland, nahmen u.a. auch Mitglieder des Vorstandes des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland unter dem Vorsitzenden Klaus Brähmig MdB, der stellv. Bundesvorsitzende des Verbandes der Siebbürger Sachsen, Rainer Lehni und der Präsident des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, Minister a.D. Markus Meckel, an der Veranstaltung teil.

Stiftung Verbundenheit Gruppe

Stiftungsratsvorsitzender Hartmut Koschyk MdB, der langjährige Stiftungsvorsitzende Dr. Kay Lindemann, Bettina Junk, Minister a.D. Markus Meckel

Zu den anwesenden Bundestagsabgeordneten gehörten Heinrich Zertik, Heiko Schmelzle, Prof. Dr. Patrick Sensburg, Stephan Mayer, Klaus Brähmig, Helmut Nowak und Dr. Silke Launert.

Der Empfang in der Botschaft von Rumänien wurde unterstützt von der der SeniVita Sozial gGmbH und der Michael-Schmidt-Stiftung. Der aus Siebenbürgen stammende Michael Schmidt, Vorsitzender der Automobile Bavaria Group in Rumänien, nahm persönlich am Empfang in der Botschaft von Rumänien teil. Das Hauptziel der Michael-Schmidt-Stiftung ist der Siebenbürgisch-Sächsische Kulturerhalt und die Bildungsarbeit.

Geschenkübergabe

Ehrung für denbisherigen Vorsitzenden, Dr. Kay Lindemann, und den bisherigen Schatzmeister, Gerhard Müller

Zwischenablage01

Stiftungsratsvorsitzender Koschyk überreichte dem bisherigen Vorsitzenden, Dr. Kay Lindemann, und den bisherigen Schatzmeister, Gerhard Müller im Rahmen der Veranstaltung eine Urkunde „in Anerkennung für ihre großartigen Leistungen und Verdienste als langjähriger Vorsitzender und Schatzmeister der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“. Ihr herausragender Einsatz als Gründungsvorsitzender und Gründungsschatzmeister der Stiftung Verbundenheit würden unvergessen bleiben, so Stiftungsratsvorsitzender Koschyk.

OB JUnk

Der neue Vorsitzende der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk

Der neue Vorsitzende der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk erklärte, dass er gerne das Ehrenamt als Stiftungsvorsitzender angenommen habe. Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingskrise und den damit verbundenen politischen Spannungen innerhalb der Europäischen Union, messe er der europäischen integrativen Kraft von Städtepartnerschaften eine ganz besondere Bedeutung zu. Leider sei zu beobachten, dass das Interesse an lebendigen Städtepartnerschaften in den letzten Jahren stark zurückgegangen sei. Stiftungvorsitzender Junk erklärte, dass die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen Im Ausland auch dazu beitragen könne, den „Städtepartnerschafts-Gedanken“ mit neuem Leben zu erfüllen.

Botschafter Rumänien

Der Botschafter von Rumänien Emilian Horaţiu Hurezeanu

Der Botschafter von Rumänien, Emilian Horaţiu Hurezeanu, wünschte dem neu gewähltem Vorsitzenden, Dr. Oliver Junk, Oberbürgermeister der Stadt Goslar, sowie dem neu gewähltem Schatzmeister, Dr. Horst Wiesent, geschäftsführender Gesellschafter der SeniVita Sozial GmbH in seinem Grußwort alles Gute und würdigte die Arbeit der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland. Insbesondere dankte Botschafter Hurezeanu der Stiftung Verbundenheit für die Förderung zur Instandsetzung und Nutzung des Pfarrhauses in Wurmloch. „Kirchenburg und Pfarrhaus stehen als Symbole der Toleranz und Wahrung der Identität, der Rückkehr zu den Wurzeln und Besinnung auf traditionellen Werte. Zugleich aber ermöglichen sie neue Begegnungen, das Zusammenkommen von Alt und Jung, von verschiedenen Kulturen des melting pots Siebenbürgens und weit darüber hinaus. Ich bin froh, dass dieses Projekt erkannt hat, dass ein Pfarrhaus als Jugendbildungs- und Begegnungsstätte die jungen Menschen und deren Suche nach Identität, nach ihrer Aufbewahrung und nach ihrer Zukunft durch seine starke Symbolik mitziehen kann“, so Botschafter Hurezeanu.

Botschafter Lauk

Der deutsche Botschafter in Rumänien, Hans W. Lauk

Auch der deutsche Botschafter in Rumänien, Hans W. Lauk, würdigte die Arbeit der Stiftung Verbundenheit für die deutschen Minderheiten im Ausland. Der Ort für die Präsentation der Stiftung Verbundenheit in der rumänischen Botschaft hätte nicht besser gewählt sein können. „Die Verbundenheit gerade im Wege einer Stiftung für die Deutschen im Ausland findet im deutsch-rumänischen Verhältnis einen ganz besonderen positiven Ausdruck“. Die rumänische Minderheitenpolitik, gerade auch im Hinblick auf die deutsche Minderheit sei modellhaft und beispielgebend, so Botschafter Lauk. Gleichzeitig dankte er stellvertretend den anwesenden Bundestagsabgeordneten, dass der Deutsche Bundestag eine verstärkte Förderung des deutschsprachigen Schulwesens in Rumänien beschlossen habe. Die starke Verbundenheit zwischen Deutschland und Rumänien komme auch dadurch zum Ausdruck, dass auf Initiative des siebenbürger Unternehmers Michael Schmidt, im vergangenen Jahr das Rumänisch-Deutsche Forum unter den Vorsitz von Außenminister a.D. Andrei Plesu gegründet wurde.
Stiftungsratsvorsitzender Koschyk hob die Brückenfunktion der deutschen Minderheit für die guten deutsch-rumänischen Beziehungen hervor. Ganz besonders dankte Koschyk Botschafter Lauk, der sich wie kein Zweiter seit seiner Amtseinführung als deutscher Botschafter in Rumänien nachhaltig auch für die Anliegen der deutschen Minderheit vor Ort einsetze. Aber auch der beispielhafte Einsatz von Botschafter Hurezeanu für die Fortentwicklung der politischen und wirtschaftlichen deutsch-rumänischen Beziehungen verdiene größten Dank und höchste Anerkennung.

Koschyk 2

Koschyk verwies auf die erfolgreiche Arbeit, auf die die Stiftung Verbundenheit zurückblicken könne. So wurde beispielsweise in einem Kooperationsprojekt mit der Deutschen Gesellschaft und dem Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland ein „Joseph von Eichendorff Erzählwettbewerb“ ausgelobt, in einer breit angelegten Medienkampagne mit Unterstützung der Deutschen Welle die Deutschen im Ausland über ihre Möglichkeiten zur Teilnahme an den vergangen Bundestagswahlen informiert, ein Medienpreis an das „Argentinische Tageblatt“ vergeben oder ein Handbuch der deutschsprachigen Presse im Ausland herausgegeben, das vom Auswärtigen Amt gefördert wurde.

Gäste 2

Zahlreiche Bundestagsabgeordnete waren in die rumänische Botschaft gekommen

Koschyk erklärte das die Instandsetzung des Pfarrhauses in Wurmloch eines der nachhaltigsten Projekte der Stiftung sei. Die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und die Dr. Kurt Linster Stiftung konnten auch den Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) und den deutschen Unternehmer Richard Gebert, der in Klausenburg in Rumänien eine Firma zur Herstellung von Stahlschweißkonstruktionen betreibt und der an der Veranstaltung in der rumänischen Botschaft zugegen war, dafür gewinnen, das Projekt der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland zur Instandsetzung und Nutzung des Pfarrhauses in Wurmloch (Valea Viilor) zu unterstützen.

pp

Wurmloch liegt 5 km südlich von Kleinkopisch in einem linken Seitental der Großen Kokel. Die Kirchenburg steht inmitten der Ortschaft am Zusammenfluss zweier Bäche. In den Jahren 1840-1842 wurde das neue Pfarrhaus in Wurmloch direkt gegenüber der historischen Kirchenburg gebaut. Das vom Verfall bedrohte Pfarrhaus hat eine Fläche von 252 Quadratmeter. Gemeinsam mit dem Evangelischen Bezirkskonsistorium A.B. Mediasch, Rumänien, ist es das Ziel der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“, das historische Pfarrhaus in Wurmloch zu erhalten und als Bildungs- und Begegnungsstätte neu zu beleben. Nach der Instandsetzung dieses kulturellen Kleinods in Siebenbürgen sollen das Pfarrhaus auch verschiedene Institutionen, mit denen die Kirche eng in Verbindung steht, für Fortbildungen und Austauschprogrammen nutzen können. So etwa das Deutsche Forum und die Deutschen Schulen aus Mediasch, die „Hermann Oberth”- Schule und das „Stephan Ludwig Roth”- Gymnasium. Das Pfarrhaus soll auch der deutschen Gemeinschaft in der Region als Begegnungsstätte dienen. Ebenfalls sind Jugendbegegnungen zwischen Jugendgruppen der deutschen Gemeinschaft vor Ort und Jugendgruppen aus Deutschland geplant, so Stiftungsratsvorsitzender Koschyk.

Weiterführende Informationen zur Stiftung Verbundenheit finden Sie hier.

Eine Präsentation zum Projekt zur Instandsetzung des Pfarrhauses in Wurmloch finden Sie hier.

Einen Videopodcast finden Sie hier.

DSC_0430Heiko Schmelzle MdB, Michael Schmidt, Botschafter Emilian Horaţiu Hurezeanu und Stiftungsratsvorsitzender Hartmut Koschyk MdB

Koschyk Botschafter SchmidStiftungsratsvorsitzender Koschyk gemeinsam mit Botschafter Hans W. Lauk, Botschafter Emilian Horaţiu Hurezeanu und Michael Schmidt

impressionDie beiden Mitglieder des Stiftungsvorstandes Knut Abraham,  Bundeskanzleramt; Referatsleiter Mittel-, Südost- und Osteuropa, Südkaukasus, Zentralasien und Daniel Walther, Geschäftsführer der Higgins Corporate Management GmbH

 

Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland: Einladung zum Empfang in der Botschaft von Rumänien am Dienstag, 16. Februar 2016 um 19.00 Uhr

Im Vor
stand der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland gab es im Herbst im vergangenen Jahr einen Wechsel in den Ämtern des Vorsitzenden und des Schatzmeisters. Zum neuen Vorsitzenden wurde der Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Dr. Oliver Junk, und zum neuen Schatzmeister der geschäftsführende Gesellschafter der SeniVita Sozial gGmbH, Dr. Horst Wiesent, gewählt. Vorsitzender des Stiftungsrates ist der Bayreuth-Forchheimer Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk.

Anlässlich des Wechsels im Stiftungsvorstand findet am Dienstag, 16. Februar 2016, 19.00 Uhr in der Botschaft von Rumänien ein Empfang statt, um den bisherigen Vorsitzenden, Dr. Kay Lindemann, und den bisherigen Schatzmeister, Gerhard Müller, für Ihre jahrelange Abend zu danken und zugleich die beiden Nachfolger sowie die Arbeit der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland vorzustellen.

Sie können sich per E-Mail hartmut.koschyk.ma02@bundestag.de oder per Telefax an +49 (0) 30 – 22 77 66 72 zu dieser Veranstaltung anmelden.

Die Einladung können Sie hier herunterladen.

Einen Rückmeldebogen können Sie hier herunterladen.

Die „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ wurde vom saarländischen Unternehmer Dr. jur. Kurt Linster im Jahre 2004 errichtet. Die Stiftung fördert Maßnahmen, die dem Erhalt der deutschen Sprache und Kultur sowie der Völkerverständigung dienen. Es werden unter anderem der Jugend-, Schüler-, und Studentenaustausch gefördert, Kongresse, Vortragsveranstaltungen und Seminare durchgeführt und Kulturprojekte deutschsprachiger Medien im Ausland gefördert. Auch werden deutsche Schulen und Kindergärten im Ausland finanziell unterstützt und humanitäre Hilfe für bedürftige Deutsche im Ausland geleistet.

 

Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Dr. Horst Wiesent zum neuen Vorsitzenden und neuen Schatzmeister der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ gewählt!

Unter der Leitung des Stiftungsratsvorsitzenden Hartmut Koschyk MdB tagte in Berlin Rat und Vorstand der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“. Zum Nachfolger des bisherigen Vorsitzender Dr. Kay Lindemann und Schatzmeister Gerhard Müller hat der Stiftungsrat den Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Dr. Oliver Junk, zum neuen Vorsitzenden und den geschäftsführenden Gesellschafter der SeniVita Sozial gGmbH mit Sitz in Bayreuth, Dr. Horst Wiesent, zum neuen Schatzmeister gewählt.

An der Sitzung nahm auch die Schatzmeisterin des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, Frau Ilona Mosler-Biadacz, teil.

Die „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ wurde vom saarländischen Unternehmer Dr. jur. Kurt Linster im Jahre 2004 errichtet. Die Stiftung fördert Maßnahmen, die dem Erhalt der deutschen Sprache und Kultur sowie der Völkerverständigung dienen. Es werden unter anderem der Jugend-, Schüler-, und Studentenaustausch gefördert, Kongresse, Vortragsveranstaltungen und Seminare durchgeführt und Kulturprojekte deutschsprachiger Medien im Ausland gefördert. Auch werden deutsche Schulen und Kindergärten im Ausland finanziell unterstützt und humanitäre Hilfe für bedürftige Deutsche im Ausland geleistet.

Vorstandsmitglied Daniel Walther, der neu gewählte Stiftungsvorsitzende Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk, der bisherige Schatzmeister Gerhard Müller, der  neue gewählte Schatzmeister geschäftsführender Gesellschafter Dr. Horst Wiesent, Stiftungsratsvorsitzender Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB und die Schatzmeisterin des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, Frau Ilona Mosler-Biadacz

Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Dr. Horst Wiesent erklärten, dass Sie gerne für das Amt des Vorsitzenden und des Schatzmeisters der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ zur Verfügung stehen, die auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken kann: So unterstützt die Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“, beispielsweise die Instandsetzung des Pfarrhauses in Wurmloch in Siebenbürgen, um dieses als Jugendbildungs- und Begegnungsstätte zu beleben. Nach der Instandsetzung dieses kulturellen Kleinods sollen das Pfarrhaus auch verschiedene Institutionen, mit denen die Kirche eng in Verbindung steht, für Fortbildungen nutzen können. So etwa das Deutsche Forum und die Deutschen Schulen aus Mediasch, die „Hermann Oberth“- Schule und das „Stephan Ludwig Roth“- Gymnasium. Im September vergangenen Jahres übergab Stiftungsratsvorsitzender Koschyk in Wurmloch persönlich einen Scheck der Stiftung in Höhe von 10.000 Euro zur Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen. Im kommenden Jahr 2016 sollen die Arbeiten zur Sanierung des Pfarrhauses Wurmloch auch mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Verbundenheit zu einem erfolgreichen Abschluss kommen.

Der Stiftungsrat hat den Oberbürgermeister der Stadt Goslar, Dr. Oliver Junk, zum neuen Vorsitzenden der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland gewählt

Unter der Schirmherrschaft des Stiftungsratsvorsitzenden Hartmut Koschyk MdB fand im vergangenen Jahr in der Landesvertretung des Freistaates Sachsen in Berlin die Preisverleihung des Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerbs der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“, der Deutschen Gesellschaft e. V. und des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e. V. statt. Weltweit wurden junge Menschen dazu aufgerufen, sich unter der Titelzeile „Schläft ein Lied in allen Dingen“ des bekannten deutschen Dichters der Romantik Joseph von Eichendorff in einer deutschsprachigen Erzählung mit ihrem Umfeld auseinanderzusetzen. Die Erzählung sollte Berührungspunkte zu Deutschland oder zur deutschen Kultur behandeln. Teilnehmen konnten außerhalb des deutschsprachigen Raums lebende junge Menschen bis 30 Jahre, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

Im Rahmen der zurückliegenden Bundestagswahl im Jahr 2013 informierte die Stiftung Verbundenheit hingegen in einer Informationskampagne die im Ausland lebenden Deutschen verstärkt über ihre Möglichkeiten zur Teilnahme an der Bundestagswahl. Auf Anregung der Stiftung Verbundenheit und auf Initiative von Christoph Lanz, Multimediadirektor GLOBAL bei der Deutschen Welle, hatte die Deutsche Welle einen Filmbeitrag erstellt, um über Möglichkeiten zur Teilnahme an der Bundestagswahl zu informieren.

Der Stiftungsrat hat den geschäftsführenden Gesellschafter der SeniVita Sozial gGmbH mit Sitz in Bayreuth, Dr. Horst Wiesent, zum neuen Scahtzmeister der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland gewählt

Bereits im Jahr 2002 hat die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland gemeinsam mit dem Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) und der Internationalen Medienhilfe (IMH) ein „Handbuch der deutschsprachigen Presse im Ausland“ erstellt. Deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften erscheinen nicht nur in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz. Für Touristen, international agierende Geschäftsleute, Sprachschüler, Germanistik-Studenten und andere Personengruppen werden in fast allen Regionen der Welt deutschsprachige Medien produziert. Vor der Herausgabe des Handbuches erhielten Interessierte nur sehr schwer einen Überblick über die vielfältige deutschsprachige Presseszene im Ausland. Das neue Informations- und Nachschlagewerk füllt diese Lücke als Standardwerk.

Im Rahmen des Deutsch-Ungarischen Forums im Jahr 2012 hatte die ungarische Botschaft gemeinsam mit der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und dem Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland das Ensemble der „Deutschen Bühne Ungarn“ in der südungarischen Stadt Szekszárd nach Berlin eingeladen, um im Berliner Admiralspalast das Stück über das Leben von Raoul Wallenberg aufzuführen. Zu den wichtigsten Aufgaben der Deutschen Bühne Ungarn gehören die Pflege und Vermittlung der deutschen Sprache, aber auch die Bewahrung der kulturellen Werte der mehr als 200.000 Ungarndeutschen.

In der Vertretung des Landes Niedersachsen in Berlin wurde zudem im Jahr 2012 durch Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert MdB in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Diplomatie, Wirtschaft und Gesellschaft erstmals der Medienpreis „Dialog für Deutschland” der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ vergeben. Der Preis würdigt herausragende deutschsprachige Druckmedien im Ausland in Form von Tages-, Wochen- oder Monatszeitungen, die einen wertvollen Beitrag zur Pflege deutscher Kultur und Sprache im Ausland leisten. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Mit dem ersten Medienpreis „Dialog für Deutschland“ hat die Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ die in Buenos Aires erscheinende Wochenzeitung „Argentinisches Tageblatt“ ausgezeichnet.

 

Gemeinsame Sitzung von Rat und Vorstand der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ in Berlin

Unter der Leitung des Stiftungsratsvorsitzenden Hartmut Koschyk MdB und des Stiftungsvorsitzenden, Dr. Kay Lindemann, tagte in Berlin Rat und Vorstand der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“. An der Sitzung nahmen neben der Bundesgeschäftsführerin des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland und kooptierten Stiftungsvorstandsmitglied, Petra Meßbacher auch die Schatzmeisterin des VDA, Frau Ilona Mosler-Biadacz, teil.

Die „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ kann auf eine erfolgreiche Arbeit zurückblicken: So unterstützt die Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“, beispielsweise die Instandsetzung des Pfarrhauses in Wurmloch in Siebenbürgen, um dieses als Bildungs- und Begegnungsstätte neu zu beleben. Nach der Instandsetzung dieses kulturellen Kleinods sollen das Pfarrhaus auch verschiedene Institutionen, mit denen die Kirche eng in Verbindung steht, für Fortbildungen nutzen können. So etwa das Deutsche Forum und die Deutschen Schulen aus Mediasch, die „Hermann Oberth“- Schule und das „Stephan Ludwig Roth“- Gymnasium. Im September vergangenen Jahres übergab Stiftungsratsvorsitzender Koschyk in Wurmloch persönlich einen Scheck der Stiftung in Höhe von 10.000 Euro zur Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen.

Stiftungsratsvorsitzender Hartmut Koschyk MdB (4.v.l.) und Stiftungsvorsitzender Dr. Kay Lindemann (2.v.r.) gemeinsam mit den Mitgliedern des Stiftungsrates Peter Ivar Johannsen (1.v.l.) und Thomas Kropp (1.v.r.) sowie den Vorstandsmitgliedern Herrn Gerhard Müller (3.v.l.), Daniel Walther (3.v.r.) und Frau Petra Meßbacher (2.v.l.) sowie der VDA-Schatzmeisterin Frau Ilona Mosler-Biadacz (5.v.l)

Rat und Vorstand der Stiftung Verbundenheit waren sich bei ihrer gemeinsamen Sitzung einig, die Instandsetzung des Pfarrhauses in Wurmloch auch im Jahr 2015 nachhaltig zu unterstützen. VDA-Bundesgeschäftsführerin Petra Meßbacher und VDA-Schatzmeisterin Ilona Mosler-Biadacz, informierten darüber, dass der VDA seinerseits erfolgreich Spendenmittel für dieses Projekt eingeworben hat und man als VDA ebenfalls einen nachhaltigen Beitrag dazu leisten wird, die Sanierungsarbeiten zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

Als mögliches künftiges Stiftungsprojekt schlug Stifungsratsvorsitzender Koschyk eine Fortentwicklung des Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerbs zu einem Liedermacher-wettbewerb vor, was die Zustimmung von Rat und Vorstand der Stiftung Verbundenheit fand.

Unter der Schirmherrschaft des Stiftungsratsvorsitzenden Hartmut Koschyk MdB fand im vergangenen Jahr in der Landesvertretung des Freistaates Sachsen in Berlin die Preisverleihung des Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerbs der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“, der Deutschen Gesellschaft e. V. und des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e. V. statt. Weltweit wurden junge Menschen dazu aufgerufen, sich unter der Titelzeile „Schläft ein Lied in allen Dingen“ des bekannten deutschen Dichters der Romantik Joseph von Eichendorff in einer deutschsprachigen Erzählung mit ihrem Umfeld auseinanderzusetzen. Die Erzählung sollte Berührungspunkte zu Deutschland oder zur deutschen Kultur behandeln. Teilnehmen konnten außerhalb des deutschsprachigen Raums lebende junge Menschen bis 30 Jahre, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

Maßnahmen der Stiftung Verbundenheit in den Jahren 2009 bis 2014 finden Sie hier.

 

Neu konstituierter Stiftungsrat der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland bestellt Stiftungsvorstand

In Berlin fand die konstituierende Sitzung des neu berufenen Stiftungsrates der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland statt. Dem neu konstituierten Stiftungsrat gehören neben dem Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, als Stiftungsratsvorsitzenden, der langjährige Generalsekretär des Bundes der Nordschleswiger, Herr Peter Ivar Johannsen, der Geschäftsführer der Hoff Kommunikation GmbH, Herr Florian Weisker, der Unternehmer Herr Jörn Linster und Herr Thomas Kropp, Senior Vice President der Deutschen Lufthansa AG, an.

Der Stiftungsrat hat einer Wiederbestellung von Herrn Dr. Kay Lindemann, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA), Herrn Knut Abraham, Leiter für Rechts-und Konsularangelegenheiten an der Deutschen Botschaft in Washington, Herrn Gerhard Müller, langjähriger Bundesgeschäftsführer des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, Herrn Georg Stecker, Sprecher des Vorstandes der Deutschen Automatenwirtschaft und Herrn Daniel Walther, Geschäftsführer der Higgins Corporate Management GmbH als Mitglieder des Vorstandes der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland unter dem Vorsitz von Herrn Dr. Kay Lindemann zugestimmt. Die Bundesgeschäftsführerin des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, Frau Petra Meßbacher, wurde in den Stiftungsvorstand kooptiert.

 

Koschyk ruft zur Teilnahme am Essaywettbewerb „Die Brückenbauer – Junge Deutsche zwischen zwei Kulturen“ auf

Die Deutsche Gesellschaft e.V. hat den Essaywettbewerb „Die Brückenbauer – Junge Deutsche zwischen zwei Kulturen“ ausgeschrieben. Voraussetzung für die Teilnahme ist die Zugehörigkeit zu einer deutschsprachigen Minderheit aus Ost- und Südosteuropa. Stellv. Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft ist der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB. Koschyk ist auch Stiftungsratsvorsitzender der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ und war langjähriger Bundesvorsitzender des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland.

Koschyk: „Im Zeitalter der Europäischen Union und der Globalisierung hat sich der Heimatbegriff für viele Menschen verändert. Beim Essaywettbewerb „Die Brückenbauer – Junge Deutsche zwischen zwei Kulturen“ geht es darum, historische und aktuelle Konzepte von Heimat am Beispiel junger Deutscher, die durch ihre Verwandten einen Bezug zu den ost- und südosteuropäischen Regionen haben, zu reflektieren. Angehörige der deutschen Minderheiten in Ost- und Südosteuropa bereichern mit ihrem Blickwinkel auf die verschiedenen Kulturen die sozialen und kulturellen Beziehungen. Im Rahmen des Wettbewerbs „Die Brückenbauer – Junge Deutsche zwischen zwei Kulturen“ werden junge Erwachsene, die einer deutschen Minderheit in Ost- und Südosteuropa angehören, eingeladen, ihre individuelle Auffassung von Heimat und Identität in Form eines Essays zu beschreiben. Es würde mich sehr freuen wenn zahlreiche Angehörige der deutschen Minderheit zwischen 18 und 30 Jahren an diesem Wettbewerb teilnehmen würden.“

Die besten Beiträge werden in einer Publikation veröffentlicht. Einsendeschluss ist der 6. Januar 2015. Der Essay soll in deutscher Sprache verfasst und zwei bis drei A4 Seiten lang sein.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Internet-Seite des Essaywettbewerbs „Die Brückenbauer – Junge Deutsche zwischen zwei Kulturen“ unter www.kultur-brueckenbauer.de

 

Preisverleihung des Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerbs „Schläft ein Lied in allen Dingen“ in Berlin

Hp DSC_0062

 VDA-Bundesgeschäftsführerin Petra Meßbacher, Anna German aus Kasli in Russland (1. Preis), Frau Cyntia Enikö Hobor aus Sathmar / Satu Mare in Rumänien (3. Preis), Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB und die Projektleiterin der Deutschen Gesellschaftdes Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerbs, Judith Metz

In der Landesvertretung des Freistaates Sachsen in Berlin fand heute die Preisverleihung des Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerbs der Deutschen Gesellschaft e. V., des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e. V. und der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ statt. Schirmherr ist der stellv. Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft, Stiftungsratsvorsitzende der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ und langjährige Bundesvorsitzende des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA), Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, der die Laudatio für die Preisträger hielt.

PreiEDSHPTröger

Die Dienststellenleiterin der Sächsischen Landesvertretung, Frau Katrin Tröger, überbrachte die Grüße des Bevollmächtigten des Freistaates Sachsen beim Bund, Herrn Staatssekretär Erhard Weimann. Gerne habe man der Bitte des Vorsitzenden des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) und Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, Klaus Brähmig, entsprochen, die Preisverleihung in der Sächsischen Landesvertretung abzuhalten, wodurch auch die guten Beziehungen zum VDA zum Ausdruck gebracht werden.

PreiEDSHPMetz

Die Projektleiterin der Deutschen Gesellschaft des Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerbs, Frau Judith Metz, dankte dem Auswärtigem Amt sowie dem Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland und der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ für deren Unterstützung und Kooperation für den Erzählwettbewerb, der weltweit ausgeschrieben wurde und der auf ein reges Interesse gestoßen ist. Die besten 10 Erzählungen werden in einer eigenen Wettbewerbs-Publikation abgedruckt werden.

PreiEDSHPMessbacher

Die Bundesgeschäftsführerin des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA), Petra Meßbacher, verwies auf die große Nachfrage im Ausland, eine deutschsprachige Schule zu besuchen, wo stets auch die deutsche Kultur vermittelt werde. Dies verdeutliche den großen Stellenwert, den der deutschen Sprache weltweit beigemessen werde. Es freue Sie sehr, dass Carlos Gomez, Direktor einer deutschen Schule in Chile, der Preisjury für den des Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerb angehöhrte.

PreiEDSHPKoschyk

Bundesbeauftragter Koschyk verwies darauf, dass sich außerhalb des deutschsprachigen Raumes rund 13 Millionen Menschen in Ost-, Mittel- und Südeuropa, den GUS-Staaten, auf dem nordamerikanischen Kontinent, in Mittel- und Südamerika sowie in Australien zur deutschen Sprache bekennen. Die deutsche Sprache sei eine der bedeutendsten Kultur-, Wissenschafts- und Verkehrssprachen weltweit und werde weltweit gelehrt. Einen großen Anteil an der Verbreitung der deutschen Sprache haben die deutschen Schulen und Goethe-Institute im Ausland. Dennoch muss sich Deutsch gerade als Kultursprache sowohl im Inland als auch im Ausland immer stärker gegenüber der englischen Sprache behaupten. Die Sprache als Träger kultureller Identität unterliegt damit dem steten Einfluss globaler Entwicklungen, die gerade vor Sprachen keinen Halt machen, so Koschyk.

PreiEDSHPGerman

Den ersten Preis belegte Frau Anna German aus Kasli in Russland

Der Internationale Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerb wollte zur Auseinandersetzung mit der deutschen Sprache und der deutschen Kultur anregen. Weltweit wurden junge Menschen dazu aufgerufen, sich unter der Gedichtzeile „Schläft ein Lied in allen Dingen“ des bekannten deutschen Dichters der Romantik, Joseph von Eichendorff, in einer deutschsprachigen Erzählung mit ihrem Umfeld auseinanderzusetzen.

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff, der am 10. März 1788 auf Schloss Lubowitz bei Ratibor in Oberschlesien geboren und am 26. November 1857 in Neisse in Oberschlesien gestorben ist, war zweifellos einer der bedeutendsten Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik. Er zählt mit etwa 5000 Vertonungen zu den meistvertonten deutschsprachigen Lyrikern und ist auch als Prosadichter bis heute gegenwärtig. Seine Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ gilt als Höhepunkt und zugleich Ausklang der Romantik.

PreiEDSHPHobor

Den dritten Preis belegte Frau Cyntia Enikö Hobor aus Sathmar / Satu Mare in Rumänien

Neben seinem herausragenden künstlerischen Wirken waren die oberschlesischen Wurzeln von Joseph von Eichendorff der Ausgangspunkt für die Überlegungen der Deutschen Gesellschaft, der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ und des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, den Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerb „Schläft ein Lied in allen Dingen“ auszuschreiben. Die Erzählung sollte Berührungspunkte zu Deutschland oder zur deutschen Kultur behandeln, so Koschyk. Teilnehmen konnten außerhalb des deutschsprachigen Raums lebende junge Menschen bis 30 Jahre, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

HP DSC_0090

Den ersten Preis belegte Frau Anna German aus Kasli in Russland, den zweiten Preis Frau Mariela Kircheva aus Sofia in Bulgarien, die leider nicht anwesend sein konnte und den dritten Preis belegte Frau Cyntia Enikö Hobor aus Sathmar / Satu Mare in Rumänien.

Zur Laudatio von Bundesbeauftragten Koschyk gelangen Sie hier.

Zur Internet-Seite des Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerbs gelangen Sie hier

Einen Videomitschnitt der Preisverleihung finden Sie hier.

Koschyk besucht Verlag und Redaktion der deutschsprachigen Wochenzeitung “Argentinisches Tageblatt”

Zum Abschluss seines Besuches in Argentinien hat der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, Verlag und Redaktion der deutschsprachigen Wochenzeitung “Argentinisches Tageblatt” besucht. Die Zeitung erscheint in Buenos Aires seit 1889 und hat sich vor allem während der Zeit des Nationalsozialismus jeglicher Gleichschaltung widersetzt.

Die Zeitung befindet sich in Besitz der Gebrüder Alemann, die sich bis heute in hohem Alter persönlich um das Weiterbestehen der renommierten deutschsprachigen Wochenzeitung bemühen, die über das aktuelle Weltgeschehen, wichtige Themen aus Deutschland und Europa, Argentinien und Lateinamerika sowie aus dem Leben der deutschen Gemeinschaft des Landes und der Region berichtet. Dem Leitwort der 1. Ausgabe vom 29. April 1889 “… mit echtem Freisinn und unerschütterlicher Überzeugungstreue die Deutschsprechenden im Lande den Weg des Fortschritts und der Freiheitsliebe zu führen” ist die Zeitung in 125 Jahren treu geblieben. Im Jahr 2012 wurde die Wochenzeitung “Argentinisches Tageblatt” mit dem Medienpreis „Dialog für Deutschland“ der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland” ausgezeichnet, dessen Stiftungsratsvorsitzender Koschyk ist. Die Laudatio für das “Argentinische Tageblatt” hielt Bundestagpräsident Prof. Dr. Norbert Lammert MdB.

DSCF0378

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk zu Besuch bei der deutschsprachigen Wochenzeitung “Argentinisches Tageblatt” in Buenos Aires: Tim Nover, Pressereferent der Deutschen Botschaft Buenos Aires, Chefredakteur Stefan Kuhn, Herausgeber und Verlagsdirektor Dr. Roberto T. Aleman, Redakteur Marcus Christoph

Die Zeitung befindet sich in Besitz der Gebrüder Alemann, die sich bis heute in hohem Alter persönlich um das Weiterbestehen der renommierten deutschsprachigen Wochenzeitung bemühen, die über das aktuelle Weltgeschehen, wichtige Themen aus Deutschland und Europa, Argentinien und Lateinamerika sowie aus dem Leben der deutschen Gemeinschaft des Landes und der Region berichtet. Dem Leitwort der 1. Ausgabe vom 29. April 1889 “… mit echtem Freisinn und unerschütterlicher Überzeugungstreue die Deutschsprechenden im Lande den Weg des Fortschritts und der Freiheitsliebe zu führen” ist die Zeitung in 125 Jahren treu geblieben. Im Jahr 2012 wurde die Wochenzeitung “Argentinisches Tageblatt” mit dem Medienpreis „Dialog für Deutschland“ der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland” ausgezeichnet, dessen Stiftungsratsvorsitzender Koschyk ist. Die Laudatio für das “Argentinische Tageblatt” hielt Bundestagpräsident Prof. Dr. Norbert Lammert MdB.

Im Gespräch mit Herausgeber und Verlagsdirektor Dr. Roberto Alemann, Chefredakteur Stefan Kuhn und weiteren Redaktionsmitgliedern informierte Koschyk im Beisein des Pressereferenten der Deutschen Botschaft Buenos Aires, Tim Nover, über sein Aufgabenspektrum als Bundesbeauftragter und beleuchtete die Minderheitenpolitik der Bundesregierung. Er setzte die Lage der deutschen Minderheiten in Europa und der ehemaligen Sowjetunion in Bezug zur Lebenssituation deutscher Gemeinschaften wie z.B. in Argentinien, die in mehreren Wellen in dieses Land eingewandert sind. Koschyk vertrat dabei die Ansicht, dass ungeachtet der unterschiedlichen Ausgangslage und der bestehenden Lebensumstände zwischen den deutschen Minderheiten in Europa sowie der ehemaligen Sowjetunion und den auslandsdeutschen Gemeinschaften ein stärkerer Erfahrungsaustausch stattfinden sollte. Vor allem in Fragen der Sprach- und Kulturarbeit, der Nachwuchsgewinnung, der Medienstruktur und der Sozialbetreuung können nach Koschyks Auffassung beide Seiten voneinander lernen. Der Bundesbeauftragte wies dabei auf den Umstand hin, dass gerade in Argentinien viele Deutsche ihre Wurzeln in Regionen Europas und der ehemaligen Sowjetunion hätten, in denen bis heute deutsche Minderheiten leben. Allein dies lege eine stärkere Vernetzung beider Gruppen nahe.

Zur Internet-Seite der Wochenzeitung “Argentinisches Tageblatt” gelangen Sie hier.

Koschyk würdigt vielfältige deutsch-argentinische Zusammenarbeit

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk mit dem argentinischen Abgeordneten Alex ZieglerDSCF0375 (500x344)

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk mit dem argentinischen Abgeordneten Alex Ziegler, der deutscher Abstammung ist und die Provinz Missiones im argentinischen Parlament vertritt, in der auch viele Deutsch-Argentinier leben

Bei einem Festakt im Argentinischen Parlament hat der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB gemeinsam mit weiteren Abgeordneten des Deutschen Bundestages und dem Deutschen Botschafter in Buenos Aires, Bernhard Graf von Waldersee, die vielfältigen Möglichkeiten der deutsch-argentinischen Zusammenarbeit in den Bereichen von Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft gewürdigt.

eindrucksvoller Festakt anlässlich des 25. Jahrestages des Berliner Mauerfalls im Argentinischen Abgeordnetenhaus DSCF0373

Eindrucksvoller Festakt anlässlich des 25. Jahrestages des Berliner Mauerfalls im Argentinischen Abgeordnetenhaus 

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB mit dem Staatssekretär für das Hochschulwesen in Argentinien, Dr. Albo CaballeroDSCF0344

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB mit dem Staatssekretär für das Hochschulwesen in Argentinien, Dr. Albo Caballero

Die argentinisch-deutsche Freundschaftsgruppe im argentinischen Parlament hatte aus Anlass des 25-jährigen Jahrestages des Mauerfalls zu einer Festveranstaltung eingeladen, an der auch der Präsident des argentinischen Abgeordnetenhauses Julian Domínguez teilnahm. Koschyk betonte dabei auch die Wertegemeinschaft, die beiden Länder aufgrund ihrer besonderen Diktaturerfahrung verbinde. Koschyk: “Vor 25 Jahren wurde mit dem Berliner Mauerfall auch die zweite Diktatur auf deutschem Boden friedlich überwunden, nachdem die nationalsozialisische Gewaltherrschaft militärisch niedergerungen werden mußte. Argentinien hat vor gut 30 Jahren eine grausame Militärherrschaft überwunden. Uns eint die Überzeugung, niemehr eine Bedrohung von Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in unseren Ländern zuzulassen und für diese Werte auch weltweit gemeinsam einzutreten!” Vor diesem Festakt war Koschyk mit Mitgliedern der argentinisch-deutschen Freundschaftsgruppe des argentinischen Parlaments zusammengetroffen, von denen einige auch deutscher Abstammung sind.

Auftaktveranstaltung für die Kooperationsprojekte 2014 des Deutsch-Argentinischen Hochschul-ZentrumsDSCF0342 (500x379)

Auftaktveranstaltung für die Kooperationsprojekte 2014 des Deutsch-Argentinischen Hochschul-Zentrums: Dr. Viktor Klima, ehemaliger österreichischer Bundeskanzler und ehemaliger VW-Chef in Argentinien, derzeit Präsident der Deutsch-Argentinischen Vereinigung für Wissenschaft und Technologie, Frau Agueda Menvielle, Direktorin der Internationalen Abteilung des Argentinischen Wissenschafts- und Innovationsministeriums, Bernhard Graf von Waldersee, Deutscher Botschafter in Buenos Aires, Dr. Graciela Humbert-Lan, Direktorin des Deutsch-Argentinischen Hochschulzentrums, Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB, Dr. Arnold Spitta, Direktor des Deutsch-Argentinischen Hochschulzentrums

das Deutsch-Argentinische Hochschulzentrum verleiht der Wissenschafts-Zusammenarbeit beider Länder neue Dynamik DSCF0346 (500x339)

Das Deutsch-Argentinische Hochschulzentrum verleiht der Wissenschafts-Zusammenarbeit beider Länder neue Dynamik

In Buenos Aires hatte Koschyk auch an der Auftaktveranstaltung des Deutsch-Argentinischen Hochschulzentrums für die Kooperationsveranstaltungen 2014 teilgenommen. Hierbei handelt es sich um eine Initiative deutscher Unternehmen in Argentinien, die gemeinsam mit den Regierungen beider Länder das Ziel verfolgt, durch die Zusammenarbeit zwischen deutschen und argentinischen Hochschulen binationale Studiengänge mit Doppelabschluss zu ermöglichen.

der Eingang zum Park der Erinnerung in Buenos Aires DSCF0367 (500x375)

Der Eingang zum Park der Erinnerung in Buenos Aires 

Das Mahnmal die 30.000 Opfer des Staats-Terrorismus in Argentinien zwischen 1969 und 1983 in Buenos Aires DSCF0350 (500x356)

Das Mahnmal erinnert an die 30.000 Opfer des Staats-Terrorismus in Argentinien zwischen 1969 und 1983 in Buenos Aires

an die bislang namentlichen bekannten Opfer der Militärdiktatur in Argentinien wird nach den Jahren ihres Todes erinnertDSCF0351

An die bislang namentlichen bekannten Opfer der Militärdiktatur in Argentinien wird nach den Jahren ihres Todes erinnert

an vier Stelen-Wänden sind die Namen der bekannten Todesopfer des argentinischen Staats-Terrorismus angebrachtDSCF0352 (375x500)

An vier Stelen-Wänden sind die Namen der bekannten Todesopfer des argentinischen Staats-Terrorismus angebracht

die Gedenkplakette für die Deutsche Elisabeth Käsemann, die der argentinischen Militärdiktatur zum Opfer fielDSCF0354 (500x375)

Die Gedenkplakette für die Deutsche Elisabeth Käsemann, die der argentinischen Militärdiktatur zum Opfer fiel

alle namentlich bekannten Opfer der argentinischen Militärdiktatur sind in diesem Digital-Archiv verzeichnet DSCF0361 (500x404)

Alle namentlich bekannten Opfer der argentinischen Militärdiktatur sind in diesem Digital-Archiv verzeichnet

die der Deutschen Elisabeth Käsemann gewidmete Seite im digitalen Opfer-Archiv der Gedenkstätte in Buenos Aires DSCF0362 (500x375)

Die der Deutschen Elisabeth Käsemann gewidmete Seite im digitalen Opfer-Archiv der Gedenkstätte in Buenos Aires

dieses Kunstwerk hat der Künstler seinem durch die argentinische Militärdiktatur zu Tode gekommenen Vater gewidmetDSCF0356

Dieses Kunstwerk hat der Künstler seinem durch die argentinische Militärdiktatur zu Tode gekommenen Vater gewidmet

eindrucksvolle Kunstwerke im Park der Erinnerung zum Gedenken an die Opfer der Militärdiktatur in Argentinien DSCF0348 (375x500)

Eindrucksvolle Kunstwerke im Park der Erinnerung zum Gedenken an die Opfer der Militärdiktatur in Argentinien

ein weiteres Kunstwerk im Park der Erinnerung in Buenos Aires DSCF0355 (500x297)

Ein weiteres Kunstwerk im Park der Erinnerung in Buenos Aires

dieses Kunstwerk erinnert an einen 14-jährigen Jungen, der währetDSCF0359

Dieses Kunstwerk erinnert an einen 14-jährigen Jungen, der während der argentinischen Militärdiktatur ums Leben gekommen ist

auch diese Kunstwerke im Park der Erinnerung sind den 30.000 Todesopfern der Militärdiktatur in Argentinien gewidmet DSCF0366

Auch diese Kunstwerke im Park der Erinnerung sind den 30.000 Todesopfern der Militärdiktatur in Argentinien gewidmet 

auch im Park der Deutschen Botschaft in Buenos Aires erinnert ein Gedenks DSCF0369

Auch im Park der Deutschen Botschaft in Buenos Aires erinnert ein Gedenkstein an die Opfer der argentinischen Militärdiktatur 

In Buenos Aires hatte Koschyk auch die Gedenkstätte besucht, die den 30.000 Todesopfern der argentinischen Militärdiktatur gewidmet ist. Koschyk zeigte sich von der Gestaltung der Gedenkstätte tief beeindruckt.

im Zentrum für rechtliche und soziale Studien zu Menschenrechtsfragen in Buenos AiresDSCF0372 (500x348)

Im Zentrum für rechtliche und soziale Studien zu Menschenrechtsfragen in Buenos Aires informiert sich Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk MdB über die Lage der indigenen Völker Argentiniens: der Experte für die Lage der indigenen Völker Argentiniens, Camilo Galindo, Tim Nover, für Menschenrechtsfragen zuständiger Referent der Deutschen Botschaft Buenos Aires, Jimena LLanos, Mitarbeiterin des Zentrums

Bei der argentinischen Menschenrechtsorganisation CELS, die nach der Überwindung der Militärherrschaft in Argentinien zur justiziellen Aufarbeitung der Diktatur gegründet worden war, informierte sich Koschyk über die Rechtssituation und soziale Lage der ca. 1 Million Bürger Argentiniens, die indigenen Völker angehören. Hierbei, so die CELS-Experten habe es zwar im Rahmen der argentinischen Demokratie- und Rechtsstaats-Entwicklung Fortschritte gegeben. Es bestehen jedoch noch immer Defizite bei der rechtlichen Absicherung des kollektiven Landbesitzes der indigenen Völker Argentiniens und beim Vollzug bereits gesicherter Minderheitenrechte durch die Provinzverwaltungen.

Koschyk informiert sich über vielfältige Aktivitäten der deutschen Vereinigungen in Argentinien

Dr. Thomas Leonhardt, Präsident des Deutschen Klubs Buenos AiresDSCF0334 (500x489)

Dr. Thomas Leonhardt, Präsident des Deutschen Klubs Buenos Aires, Stephanie Weiser, Fachberaterin und Koordinatorin für Deutsche Sprache der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen in Argentinien, Michael Kratz, Kulturattaché der Deutschen Botschaft, Uwe Mohr, Direktor des Goethe-Instituts in Buenos Aires

Im Rahmen seines Besuches in Argentinien hat sich der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, einen Eindruck über die vielfältigen Aktivitäten deutscher Vereinigungen gemacht. Rund 270 deutsche Vereinigungen sind unter dem Dach der “Federación de Asociaciones Argentino-Germans” F.A.A.G. (Föderation der Vereinigungen Argentinien-Deutscher) zusammengeschlossen. Dabei handelt es sich unter anderem um Sportvereine, Schulen, Chorvereinigungen, einen Wirtschaftsklub, einen Ingenieurverband, Sozialeinrichtungen, ein Krankenhaus und christliche Gemeinden.

HP B IMG_0014

Bundesbeauftragter Koschyk gemeinsam mit dem Vorsitzenden der “Federación de Asociaciones Argentino-Germans”  (F.A.A.G), Rudolf Hepe (stehend / 7.v.l), Bernhard Graf von Waldersee (stehend / 8.v.l.), deutscher Botschafter in Argentinien, Dr. Thomas Leonhardt, Präsident des Deutschen Klubs Buenos Aires (stehend  5.v.l) und weiteren Vertretern der F.A.A.G.

Mit dem Vorsitzenden der F.A.A.G. Rudolf Hepe und weiteren Vertretern deutsche Vereinigungen diskutierte Koschyk im Beisein des Deutschen Botschafters in Buenos Aires, Bernhard Graf von Waldersee das Tätigkeitsfeld der deutschen Vereinigungen in Argentinien sowie den Stellenwert, den die Bundesregierung den im Ausland lebenden Deutschen beimisst. Koschyk betonte dabei die Brückenfunktion der deutschen Gemeinschaft in Argentinien und würdigte vor allem deren Einsatz für die Vermittlung deutscher Sprache und Kultur. Zu den deutschen Vereinigungen in Argentinien, die Koschyk besuchte, gehörte die Deutsche Wohltätigkeitsgesellschaft und der Deutsche Klub in Buenos Aires.

Claudio Matschke, Geschäftsführer der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft Buenos Aires,DSCF0328 (500x313)

Claudio Matschke, Geschäftsführer der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft Buenos Aires, Martina Hammer von der Deutschen Botschaft, Heribert Nolte vom Vorstand der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft, Irma Käthler, Leiterin der Fürsorge-Abteilung der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft

bei der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft in Buenos Aires erhalten bedürftige Deutsche Lebensmittel-Pakete DSCF0309 (500x451)

Bei der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft in Buenos Aires erhalten bedürftige Deutsche Lebensmittel-Pakete. Simon Lenz aus Karlsruhe (ganz rechts) leistet derzeit dort ein Freiwilliges Soziales Jahr ab

auch Timon Richter aus Aschaffenburg leistet im Deutschen Altenheim in Buenos Aires ein Freiwilliges Soziales Jahr abDSCF0318 (375x500)

Auch Timon Richter aus Aschaffenburg leistet im Deutschen Altenheim in Buenos Aires ein Freiwilliges Soziales Jahr ab

die Kleiderkammer der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft in Buenos Aires, für die in Deutschland gebrauchte Kleidung gesammelt wird DSCF0311

Die Kleiderkammer der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft in Buenos Aires, für die in Deutschland gebrauchte Kleidung gesammelt wird

das Reha-Zentrum der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft in Buenos Aires, das in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krankenhaus betrieben wird DSCF0321

Das Reha-Zentrum der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft in Buenos Aires, das in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krankenhaus betrieben wird

Die Deutsche Wohltätigkeitsgesellschaft besteht seit 1917 und betreibt in Buenos Aires ein Altenheim und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krankenhaus ein Reha-Zentrum. Außerdem betreut die Wohltätigkeitsgesellschaft sozial bedürftige Familien deutscher Abstammung. Derzeit leisten auch zwei junge Bundesbürger bei der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft in Buenos Aires ein Freiwilliges Soziales Jahr ab.

der Speisesaal des Deutschen Altenheims in Buenos AiresDSCF0319 (500x375)

Der Speisesaal des Deutschen Altenheims in Buenos Aires

Der Deutsche Klub in Buenos Aires ist nach der Deutschen Evangelischen Kirchengemeinde die älteste deutsche Vereinigung und wurde 1856 gegründet.

Eingang zum Deutschen Klub in Buenos Aires DSCF0331 (402x500)

Eingang zum Deutschen Klub in Buenos Aires 

Inmitten bester Lage in Buenos Aires befindet sich in einem Hochhaus der Sitz des Deutschen Klubs, der ein Restaurant mit deutscher Küche betreibt und über sehr repräsentative Veranstaltungsräume verfügt. Dem Deutschen Klub in Buenos Aires gehören vor allem Geschäftsleute an.

Federico Thielemann, stv. Direktor der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer, Dr. Klaus SchmidtDSCF0339 (500x321)

Federico Thielemann, stv. Direktor der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer, Dr. Klaus Schmidt, Deutscher Gesandter und Leiter des Wirtschaftsreferats der Deutschen Botschaft Buenos Aires

In dem gleichen Gebäude befindet sich auch die Deutsch-Argentinische Handelskammer, die Koschyk ebenfalls besuchte und sich dort über die deutsch-argentinischen Wirtschaftsbeziehungen informierte.

das Goethe-Institut in Buenos Aires DSCF0329 (500x378)

Das Goethe-Institut in Buenos Aires 

Mit dem Leiter des Goethe-Instituts und der Vertreterin der Zentralstelle des deutschen Auslandsschulwesens in Buenos Aires tauschte sich Koschyk über die deutsche Kulturarbeit und das deutschsprachige Schulwesen in Argentinien aus.

Koschyk besucht renommierte Pestalozzi-Schule in Buenos Aires

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk diskutiert mit Schülern der Pestalozzi-Schule Buenos AiresDSCF0306 (500x292)

Bundesbeauftragter Hartmut Koschyk diskutiert mit Schülern der Pestalozzi-Schule Buenos Aires. Mit dabei waren die Vorsitzende des Schulvereins, Maria Fernanda Oliden (3. von links), Schulleiter Michael Röhrig (4. von links), der Kulturattaché der Deutschen Botschaft Buenos Aires, Michael Kratz (5. von rechts) und Ezequiel Yañez, der in der Schulverwaltung für interkulturelles Management zuständig ist (1. von rechts)

Im Rahmen seines Besuches in Argentinien hat der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk MdB, die renommierte Pestalozzi-Schule in Buenos Aires besucht. Diese Bildungseinrichtung wurde 1934 auf Initiative des schweizerisch-argentinischen Herausgebers des Argentinischen Tagblatts, Ernesto F. Aleman gegründet. Zu dieser Zeit waren die deutschen Auslandsschulen in Argentinien “gleichgeschaltet”, d.h. stark vom nationalsozialistischen Deutschland beeinflusst.

rund 1200 Kinder und Jugendliche besuchen die Pestalozzi-Schule in Buenos Aires DSCF0301 (358x500)

Rund 1200 Kinder und Jugendliche besuchen die Pestalozzi-Schule in Buenos Aires 

Die Gründungsideale der Schule waren damals wie heute eine Erziehung zur Achtung und zum Einsatz für Freiheit, Toleranz, Friedensliebe und Völkerverständigung. Seit ihrer Gründung versteht sich die Schule als Stätte der Begegnung zwischen der Kultur und Sprache Argentiniens und Deutschlands. Heute besuchen 1200 Kinder und Jugendliche den Kindergarten (300 Kinder), die sechsjährige Primarstufe (500 Kinder) und die ebenfalls sechsjährige Sekundarstufe (400 Jugendliche). Bereits im Kindergarten findet frühkindliche Erziehung in deutscher Sprache statt. In der Primarstufe gibt es an vier Nachmittagen in der Woche Deutschunterricht. In der Sekundarstufe werden 30 Prozent der Fächer auf Deutsch unterrichtet. Das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz A2/B1 und B2/C1 wird von allen Schülern abgelegt. Hinzu kommen entsprechende Englisch-Zertifikate. Seit 2003 kann an der Pestalozzi-Schule auch das “International Baccalaureate” in seiner deutsch-spanischen Version abgelegt werden, das von der Kultusministerkonferenz als Zugangsberechtigung zu allen Universitäten in Deutschland und vielen anderen Universitäten weltweit anerkannt ist.

der Kindergarten der Pestalozzzi-Schule in Buenos Aires, in dem rund 300 Kinder, in dem frühkindliche Erziehung auch in deutscher Sprache stattfindet DSCF0302

Der Kindergarten der Pestalozzzi-Schule in Buenos Aires, in dem rund 300 Kinder, in dem frühkindliche Erziehung auch in deutscher Sprache stattfindet

Die Pestalozzi-Schule darf den Titel “Exzellente Deutsche Auslandsschule” führen und wurde 2014 als erste Schule in Lateinamerika und die vierte weltweit als “MINT-freundliche Schule” anerkannt, womit das nachhaltige Engagemt der Schule für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gewürdigt wurde. Integraler Bestandteil des Schulprofils ist ein dreimonatiger Deutschlandaufenthalt im Übergang von der 4. zur 5. Klasse der Sekundarstufe (10. zur 11. Jahrgangsstufe sowie die ebenso lange Aufnahme eines deutschen Gastschülers. Zum besonderen Profil der Schule gehört auch die frühzeitige Anleitung der Schüler zu nachhaltigem sozialen Engagement. Die Pestalozzi-Schule ist eine von vier deutschen Auslandsschulen in Argentinien. Hinzu kommen noch weitere 16 Schulen im Land, an denen das Deutsche Sprachdiplom erworben werden können und weitere 11 Schulen, die als sogenannte ”FIT-Schulen” ebenfalls über ein Lehrangebot in Deutsch verfügen.

Kinderspielplatz auf dem Gelände der Pestalozzi-SchuleDSCF0305 (500x460)

Kinderspielplatz auf dem Gelände der Pestalozzi-Schule

Koschyk zeigte sich vom Schulprofil, aber auch vom außerordentlichen Engagement, der Eltern, Lehrer und Schüler der Pestalozzi-Schule in Buenos Aires sehr beeindruckt. Bei einer sehr lebendigen Diskussionsrunde mit Schülern der 11. und 12. Jahrgangsstufe könnte sich der Bundesbeauftragte von deren hervorragenden Deutschkenntnissen, einem sehr vertieften Deutschlandbild sowie einem hohen Interesse an aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen einen nachhaltigen Eindruck verschaffen.

der Kindergarten der Pestalozzi-Schule DSCF0304 (500x362)

Der Kindergarten der Pestalozzi-Schule 

Koschyk besucht deutsche Gemeinschaft in Argentinien

ArgentHP

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten und Stiftungsratsvorsitzende der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, Hartmut Koschyk MdB, reist am 17. November 2014 zu einem viertägigen Besuch nach Argentinien. Im Zentrum des Aufenthalts stehen Besuche bei deutschen bzw. deutsch-argentinischen Einrichtungen im Land. Den Auftakt des Programms bildet die bereits 1934 von anti-nationalsozialistisch eingestellten Emigranten aus Deutschland gegründete Pestalozzi-Schule in Buenos Aires. Es schließt sich ein Besuch im Seniorenheim „Los Pinos“ an, das von der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft getragen wird. Das seit 1889 als Unterhaltungs- und Kommunikationsmedium für die deutschen, schweizerischen und österreichischen Gemeinschaften dienende „Argentinische Tageblatt“ hat den Bundesbeauftragten zu einem Redaktionsgespräch eingeladen. Weiter ist eine Begegnung mit Vertretern des Deutschen Klubs und dem Dachverband Deutsch-Argentinischer Vereinigungen vorgesehen.

Die deutschstämmigen Bürger Argentinien bringen sich aktiv in die stabilen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Argentinien ein. Hartmut Koschyk wird sich bei seinen Besuchen bei der Deutsch-Argentinischen Außenhandelskammer und dem Deutsch-Argentinischen Hochschulzentrum über die diesbezüglichen Erfahrungen und Ergebnisse informieren, weil die verstärkte Einbindung der deutschen Minderheiten in Ost,- Ostmittel- und Südosteuropa sowie in den Nachfolgestaaten der früheren Sowjetunion zu den besonderen Schwerpunkten seiner Tätigkeit als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten zählt.

Über die Situation v.a. der alteingesessenen Indianerbevölkerung Argentiniens und die argentinische Minderheitenpolitik wird Bundesbeauftragter Koschyk ein Gespräch mit dem Direktor der mit Menschenrechtsfragen befassten Nichtregierungsorganisation „CELS“ (Centro de Estudios Legales y Sociales), Gastón Chillier, führen. Für ein ehrendes Gedenken an die Opfer der Militärdiktatur in Argentinien (1976–1983) wird Hartmut Koschyk zudem in Buenos Aires den „Park der Erinnerung“ besuchen, der für die ca. 30.000 während dieser Zeit „Verschwundenen“ und die übrigen Opfer angelegt worden ist.

Als Vertreter des Deutschen Bundestages wird Hartmut Koschyk am Festakt zum 25. Jahrestag des Mauerfalls teilnehmen, der von der Deutschen Freundschaftsgruppe im argentinischen Abgeordnetenhaus ausgerichtet wird.

 

Stiftungsratsvorsitzender Koschyk übergibt Scheck der Stiftung  in Höhe von 10.000 Euro zur Fortsetzung des Ausbaus der Bildungs- und Begegnungsstätte in Wurmloch/Siebenbürgen

 

v.l.n.r.: Bischof Guib, Projektleiterin Joana Veltan, Bezirkskurator Wilhelm Untch, ehem. Kuratorin Johanna Schneider, BA Koschyk MdB, Unternehmer Gchael Weberebert, Kurator Michael Weber

Als Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“, die das Projekt zur Instandsetzung des Pfarrhauses Wurmloch seit Anbeginn unterstützt, überreichte Bundesbeauftragter Koschyk MdB einen Scheck der Stiftung in Höhe von 10.000 Euro zur Fortsetzung der Sanierungsmaßnahmen.

Koschyk bei der Scheckübergabe mit Johanna Schneider, ehemalige Kuratorin im Pfarramt Wurmloch

Wurmloch liegt 5 km südlich von Kleinkopisch in einem linken Seitental der Großen Kokel. Die Kirchenburg steht inmitten der Ortschaft am Zusammenfluss zweier Bäche. In den Jahren 1840-1842 wurde das neue Pfarrhaus in Wurmloch direkt gegenüber der historischen Kirchenburg gebaut. Das vom Verfall bedrohte Pfarrhaus hat eine  Fläche von 252 Quadratmeter. Gemeinsam mit dem Evangelischen Bezirkskonsistorium A.B. Mediasch, Rumänien, vertreten durch Herrn Pfarrer Ulf Ziegler, ist es das Ziel der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“, das historische Pfarrhaus in Wurmloch zu erhalten und als Bildungs- und Begegnungsstätte neu zu beleben.

 

Vor dem Pfarrhaus in Wurmloch

Nach der Instandsetzung dieses kulturellen Kleinods in Siebenbürgen sollen da

s Pfarrhaus auch verschiedene Institutionen, mit denen die Kirche eng in Verbindung steht, für Fortbildungen nutzen können. So etwa das Deutsche Forum und die Deutschen Schulen aus Mediasch, die „Hermann Oberth”- Schule und das „Stephan Ludwig Roth”- Gymnasium.

 

Das Pfarrhaus in Wurmloch

Das Pfarrhaus soll auch der deutschen Minderheit in der Region als Begegnungsstätte dienen. Ebenfalls sind Jugendbegegnungen zwischen Jugendgruppen der deutschen Minderheit vor Ort und Jugendgruppen aus Deutschland geplant. Als erste Begegnung beabsichtigen Jugendlichen aus verschiedenen Evangelischen Landjugend- Gruppen aus Oberfranken und der Oberpfalz im kommenden Jahr zu einer Begegnung mit jungen Siebenbürger Sachsen nach Wurmloch zu reisen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Projekt zur Instandsetzung des Pfarrhauses in Wurmloch und damit einhergehend die Errichtung einer Begegnungsstätte wird neben der Stiftung “Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland” auch durch die Dr. Kurt. Linster-Stiftung sowie den Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) unterstützt. Auch der deutsche Unternehmer Richard Gebert, der in Klausenburg in Rumänien eine Firma zur Herstellung von Stahlschweißkonstruktionen betreibt, hat die Sanierung des Pfarrhauses in Wurmloch in diesem Jahr mit einem Betrag von 20.000 Euro unterstützt, die für die Restaurierung des Daches verwendet wurden.

Die Kirchenburg in Wurmloch

Bei dem Besuch des Bundesbeauftragten Koschyks gemeinsam mit Bischof Guib in Wurmloch waren auch Unternehmer Richard Gebert, Bernd Fabritius MdB, Ovidiu Ganț MdP, Norbert Kartmann, Präsident des Hessischen Landtages, Werner Hans Lauk, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Rumänien sowie frau Konsulin Judith Urban, Konsulat Hermannstadt anwesend.

 

Die Delegationsteilnehmer waren tief beeindruckt von dem Anwesen, seiner Geschichte und den vielen persönlichen Erlebnissen, die ihnen vor Ort eindrucksvoll geschildert wurden.

 

Stiftung Verbundenheit und VDA gratulieren Dr. Thomas Leonhard zum 70. Geburtstag 

 

 

 

 

 

Der langjährigeBundesvorsitzende des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. und Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, Hartmut Koschyk MdB, gemeinsam mit Dr. Thomas Leonhardt (2.v.l.) in Berlin anlässlich der Auszeichnung der Wochenzeitung „Argentinisches Tageblatt“ mit dem Medienpreis der Stiftung Verbundenheit „Dialog für Deutschland“

Rechtsanwalt Dr. Thomas Leonhard feierte  seinen 70. Geburtstag, wozu ihm der VDA und dien Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland herzlich gratulieren. Durch seinen langjährigen Einsatz für unsere deutschen Landsleute in Argentinien, insbesondere als Präsident des argentinisch-deutschen Clubs in Buenos Aires, aber auch als Vertrauensanwalt der Deutschen Botschaft in Buenos Aires hat er sich große Verdienste erworben, was im Jahr 2012 zurecht mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse gewürdigt wurde. Sein Wirken für unsere deutschen Landsleute war und ist stets von den Gedanken getragen, lebendige Brücken zwischen unseren Landsleuten in Argentinien und Deutschland zu erhalten und neue lebendige Brücken zu bauen. VDA und Stiftung Verbundenheit danken Dr. Leonhardt für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Insbesondere seine wertvolle Unterstützung bei der Intensivierung des Schüleraustausches mit deutschen Schulen in Buenos Aires verdient höchste Anerkennung.

Der Deutsche Botschafter in Buenos Aires, Graf von Waldersee, Frau Birgit Gronwald Bartels, VDA-Bundesgeschäftsführerin Petra Meßbacher gemeinsam mit  Dr. Thomas Leonhardt in Buenos Aires

Der gesellschaftliche Einsatz des 1944 im schlesischen Liegnitz (heute Legnica/Polen) geborenen Dr. Thomas Leonhardt ist immens: Sei es als Präsident des Deutschen Clubs, als Mitgründer des Europäischen Clubs oder durch Vorstandstätigkeiten in der Auslandshandelskammer, im Verband der Deutsch-Argentinischen Vereinigungen, im Argentinischen Rat für internationale Beziehungen, in der Deutsch-Argentinischen Wissenschaftsvereinigung ,in der Deutsch-Argentinischen Juristen-Vereinigung, bei “SOS Kinderdorf Argentinien”, beim Musikförderverein “Mozarteum” oder in der Deutschen Wohltätigkeitsgesellschaft. Das San Martín-Denkmal in Berlin wäre ohne den persönlichen Einsatz des Rechtsanwalts aus Buenos Aires nicht denkbar gewesen. Zudem engagiert sich Dr. Thomas Leonhardt in der Vereinigung “Grupo de las dos orillas”, in der Nachfahren von Opfern der Shoa und nichtjüdische Deutsche im Dialog miteinander stehen.

Der VDA und die Stiftung Verbundenheit hoffen, dass Dr. Leonhardt noch viele Jahre bei bester Gesundheit für unsere deutschen Landsleute in Argentinien tätig sein können und wünsche ihm auch weiterhin alles erdenklich Gute, vor allem Gesundheit, weiterhin ungebrochene Schaffenskraft und Gottes reichen Segen.

Koschyk gibt Amt des VDA-Bundesvorsitzenden ab

Hartmut Koschyk,  neuer Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, ist Stiftungsratsvorsitzender der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ und war Generalsekretär des Bundes der Vertriebenen sowie Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Vertriebene und Flüchtlinge“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

Nach seiner Berufung zum Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten durch das Bundeskabinett hat Hartmut Koschyk MdB sein Amt als Bundesvorsitzender des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) mit sofortiger Wirkung abgegeben.Logo VDa nklKoschyk teilte dies dem VDA-Bundesvorstand und dem Vorsitzenden des VDA-Verwaltungsrates, Peter Iver Johannsen, mit.

Der VDA-Vorstand hat sich darauf verständigt, dass bis zur Mitgliederversammlung des VDA, die am 31. Mai 2014 in Königswinter stattfinden wird, der stellvertretende VDA-Bundesvorsitzende, Gerhard Landgraf, den VDA kommissarisch als Bundesvorsitzender leiten wird.

Koschyk will durch seinen Rücktritt vom Amt als VDA-Bundesvorsitzender jede mögliche Interessenkollision mit seinem neuen Amt als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedler und nationale Minderheiten ausschließen.

Gemeinsam mit Gerhard Landgraf wurde Koschyk im Januar 1994 in den VDA-Bundesvorstand als Vorsitzender gewählt. Der neue VDA-Vorstand soll unmittelbar nach der VDA-Mitgliederversammlung am 31. Mai durch den von der Mitgliederversammlung zu wählenden künftigen VDA-Verwaltungsrat gewählt werden. Der kommissarische VDA-Vorsitzende Gerhard Landgraf wird bei seiner Arbeit von der VDA-Bundesgeschäftsführerin Petra Meßbacher unterstützt.

 

Bundeskabinett beruft Koschyk zum Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten

Das Bundeskabinett hat in seiner heutigen Sitzung entschieden, den direkt gewählten Abgeordneten für den Bundeswahlkreis Bayreuth-Forchheim, Hartmut Koschyk MdB, mit der Aufgabe des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten zu betrauen. Dieses Amt wurde bisher von dem Bundestagsabgeordneten und langjährigen Innenstaatssekretär, Dr. Christoph Bergner, wahrgenommen.

Mit der Benennung eines Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten bekennt sich die neue Bundesregierung zu ihrer Verantwortung für die Spätaussiedler, für die Angehörigen der deutschen Minderheiten, die in den Herkunftsgebieten verbleiben wollen, den Angehörigen der deutschen Minderheit in Dänemark sowie den nationalen Minderheiten in Deutschland. Diese Unterstützung ist Teil des Bemühens der Bundesregierung, sich der nationalen Verantwortung Deutschlands für die Bewältigung der Folgen des Zweiten Weltkrieges zu stellen. Die Verbesserung der tatsächlichen und rechtlichen Belange der Spätaussiedler, der Angehörigen der nationalen Minderheiten in Deutschland sowie der deutschen Minderheiten in den Aussiedlungsgebieten und in Dänemark bedürfen weiterhin intensiver Anstrengungen. Daher ist es ein Anliegen der Bundesregierung, erneut einen Aussiedler- und Minderheitenbeauftragten zu berufen, der zentraler Ansprechpartner für diesen Personenkreis ist und der die Hilfenpolitik der Bundesregierung koordiniert.

Koschyk wird als neuer Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten im Wesentlichen folgende Aufgaben wahrnehmen:

Für die Spätaussiedler ist er zentraler Ansprechpartner auf Bundesebene und verantwortlich für die Koordination des Aufnahmeverfahrens und der Integrationsmaßnahmen mit Bund, Ländern und Gemeinden sowie der im Eingliederungsbereich tätigen Kirchen, des Bundes der Vertrieben und der ihm angeschlossenen Landsmannschaften, der Wohlfahrtsverbände und weiteren in diesem Bereich engagierten gesellschaftlichen Gruppen. Zusätzlich betreut er die in den Herkunftsgebieten der Aussiedler verbliebenen Deutschen, koordiniert die Maßnahmen der Hilfenpolitik und übernimmt den Co-Vorsitz der bestehenden Regierungskommissionen zu Angelegenheiten der deutschen Minderheiten. Als Beauftragter für Aussiedlerfragen ist er verantwortlich für die Informationsarbeit im Inland und bei den deutschen Minderheiten im Ausland. Im Zuständigkeitsbereich für die nationalen Minderheiten ist der Beauftragte zentraler Ansprechpartner auf der Bundesebene. Er vertritt die Bundesregierung in den bestehenden und möglicherweise künftig zu schaffenden Kontaktgremien. Weitere Informationen zur Arbeit des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten finden Sie auf der Website des Beauftragten und auf den Seiten des Bundesministeriums des Innern.

Zu seiner Berufung zum neuen Beauftragen der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten erklärte MdB Hartmut Koschyk: „Ich danke Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und dem zuständigen Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière MdB für das mir entgegengebrachte Vertrauen, das Grundlage für meine heutige Berufung zum neuen Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten ist.

Vor allem danke ich der CSU-Landesgruppenvorsitzenden Gerda Hasselfeldt MdB, die mich gegenüber der Bundeskanzlerin und dem Bundesinnenminister für diese wichtige politische Aufgabe vorgeschlagen hat. Mit dem Themengebiet dieser Aufgabe bin ich seit Jahrzehnten engstens vertraut. Bereits als Generalsekretär des Bundes der Vertriebenen von 1987 bis 1991, als Vorsitzender der AG „Vertriebene und Flüchtlinge“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion von 1990 bis 2002 sowie als innenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion von 2002 bis 2005 habe ich mich mit Fragen der Aussiedler- und Minderheitenpolitik intensiv befasst. Auch in meiner ehrenamtlichen Funktion als Bundesvorsitzender des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e. V. (VDA) und als Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung ‚Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland‘ stehe ich mit der deutschen Minderheit in Dänemark sowie den deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa in intensivem Kontakt. Ich werde mein neues politisches Amt mit aller mir zur Verfügung stehenden Kraft und mit der Bitte um Gottes Segen angehen und freue mich auf die Zusammenarbeit mit den betroffenen Menschen im In- und Ausland, aber auch mit den in der Aussiedler- und Minderheitenpolitik zuständigen amtlichen Stellen sowie ehrenamtlich Tätigen im In- und Ausland. Meinem Vorgänger im Amt, Dr. Christoph Bergner MdB, danke ich herzlich und aufrichtig für die in seiner Amtsführung gesetzten Maßstäbe, die für mich Ansporn und Verpflichtung sind.“

Zur Internetseite des Beauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten gelangen Sie hier.

CDU, CSU und SPD bekennen sich zu deutschen Minderheiten, den deutschen Vertriebenen, Aussiedlern, den Deutschen im Ausland und zur  deutschen Sprache!

CDU, CSU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag „Deutschlands Zukunft gestalten“ ein klares Bekenntnis für die deutschenMinderheiten, die Vertriebenen und zur Pflege der deutschen Sprache abgegeben. „Wir bekräftigen unsere Verbundenheit mit den deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa sowie mit den im Ausland lebenden Deutschen“, heißt es im Koalitionsvertrag, wofür sich der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut

Koschyk, nachhaltig eingesetzt hat. Koschyk ist Bundesvorsitzender des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, Stiftungsratsvorsitzender der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ und war Generalsekretär des Bundes der Vertriebenen sowie Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Vertriebene und Flüchtlinge“ der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

CDU, CSU und SPD wollen die mahnende Erinnerung an Flucht und Vertreibung durch einen Gedenktag lebendig halten und die Hilfen für die deutschen Minderheiten in den Herkunftsgebieten der Aussiedler fortsetzen. Die vier nationalen Minderheiten in Deutschland – Dänen, Sorben, Friesen sowie deutsche Sinti und Roma – und die deutsche Minderheit in Dänemark sowie den deutschen Minderheiten in Mittelost- und Südosteuropa und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion werden weiterhin gefördert werden.

Die Förderung des kulturellen Erbes der Deutschen im östlichen Europa gemäß § 96 Bundesvertriebenengesetz (BVFG) ist laut Koalitionsvertrag „ein Beitrag zur kulturellen Identität Deutschlands und Europas“. Mit dem Ziel verstärkter europäischer Integration soll auch die ‚Konzeption 2000‘ der Kulturförderung des Bundes nach § 96 BVFG angepasst und weiterentwickelt sowie die Umsetzung der Konzeption der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung erfolgen. Die Koalitionsparteien stehen zur gesellschaftlichen wie historischen Aufarbeitung von Zwangsmigration, Flucht und Vertreibung.

Im Hinblick auf die auswärtige Kultur- und Bildungspolitik haben CDU,CSU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag ausdrücklich die „Brückenfunktionen“ der deutschen Kultureinrichtungen wie das Deutsche Archäologische Institut, die Goethe-Institute, der DAAD, die Humboldt-Stiftung sowie die deutschen Auslandsschulen und Wissenschaftskooperationen hervorgehoben. Das Goethe-Institut wird insbesondere für die Programm- und Spracharbeit adäquat ausgestattet und bleibt – wie die deutschen Auslandsschulen – fester Bestandteil der Auslandsaktivitäten der Bundesregierung. Im Koalitionsvertrag wird auch ausdrücklich auf den „unverzichtbaren Beitrag“ zum internationalen Dialog der politischen Stiftungen hingewiesen. Neue regionale Schwerpunkte sollen durch die Bereitstellung entsprechender Ressourcen gestärkt werden.

Die Vermittlung und Förderung der deutschen Sprache im Ausland ist lautKoalitionsvertrag eine „herausragende Aufgabe“ der auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Man wird die internationalen Bildungskooperationen im schulischen und universitären Bereich ausbauen, die erfolgreichen Stipendienprogramme stärken und dem im Ausland gestiegenen Interesse am dualen Ausbildungssystem Rechnung tragen, auch durch berufsbildende Angebote an den deutschen Auslandsschulen, die weiterhin gemeinwohlorientiert arbeiten.

Das Erlernen der deutschen Sprache soll als zentrale Voraussetzung für eine gelingende Integration in Deutschland durch den Ausbau von Angeboten zum Erlernen der deutschen Sprache gefördert werden. Auf europäischer Ebene will man sich dafür einsetzen, dass der Umgang mit der deutschen Sprache in den europäischen Institutionen ihre rechtliche Stellung und ihren tatsächlichen Gebrauch in der EU widerspiegelt. „Deutsch muss auch in der Praxis den anderen beiden Verfahrenssprachen Englisch und Französisch gleichgestellt werden“, heißt es im Koalitionsvertrag.

„Schläft ein Lied in allen Dingen“: Internationaler Joseph-von-Eichendorff-Erzählwettbewerb gestartet!

Schläft ein Lied in allen Dingen die da träumen fort und fort,
und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.
(Joseph Freiherr von Eichendorff)

Das Gemeinschaftsprojekt „Schläft ein Lied in allen Dingen“ der Deutsche Gesellschaft e. V., des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. und der Stiftung „Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ möchte einen Beitrag zur Popularisierung der deutschen Sprache leisten.

Zur deutschen Sprache bekennen sich außerhalb des deutschsprachigen Raumes 13 Mio. Menschen. Die deutsche Sprache ist eine der bedeutendsten Kultur-, Wissenschafts- und Verkehrssprachen weltweit. Dennoch muss sich Deutsch gerade als Kultursprache sowohl im Inland als auch im Ausland immer stärker des Englischen erwehren. Die Sprache als Träger kultureller Identität unterliegt damit dem steten Einfluss globaler Entwicklungen.

Weltweit rufen wir junge Menschen dazu auf, sich unter der Titelzeile „Schläft ein Lied in allen Dingen“ des bekannten deutschen Dichters der Romantik Joseph von Eichendorff in einer deutschsprachigen Erzählung mit ihrem Umfeld auseinanderzusetzen.

Die Erzählung soll Berührungspunkte zu Deutschland oder zur deutschen Kultur behandeln. Sie reflektiert die deutsche Sprache als Träger kultureller Identität. Dabei dienen die Werke Joseph von Eichendorffs als Inspiration aber auch als Reibungsfläche.

Teilnehmen können außerhalb des deutschsprachigen Raums lebende junge Menschen bis 30 Jahre, die nicht die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen.

Die besten drei Texte werden von einer Jury ausgewählt und auf einer Preisverleihung in Berlin im Herbst 2014 ausgezeichnet. Zu  dem bündelt eine Broschüre eine Auswahl aller Erzählungen. Der Jury gehören unter anderem Hartmut Koschyk, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bundesvorsitzender des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA), Dr. Kay Lindemann, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie e.V. und Vorsitzender des Stiftungsvorstands der “Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland” sowie  Dr. Andreas H. Apelt, Bevollmächtigter des Vorstands Deutsche Gesellschaft e.V. an.

Ausführliche Informationen unter www.eichendorff-erzaehlwettbewerb.com.

25-jähriges Jubiläum der Sektion Nordschleswig des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland / VDA-Bundesvorsitzender Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk gratuliert


VDA-Bundesvorsitzender Koschyk ist auch Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland.

Gemeinsam ist man stark. Das gilt für die deutschen Minderheiten in Europa, aber auch global. Eine Möglichkeit, sich kennenzulernen und auszutauschen bietet der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e. V. (VDA). Daran erinnerte der Parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, Hartmut Koschyk, der in seiner Eigenschaft als Bundesvorsitzender des VDA der nordschleswigschen Sektion zum 25. Geburtstag gratulierte. Er regte an, mehr Netzwerke innerhalb der Minderheiten zu gründen. „Wenn man gemeinsam seine Interessen formuliert und stärker auftritt, erreicht man mehr an Aufmerksamkeit und Unterstützung durch die Bundesrepublik“, so sein Rat.

von links vorne: VDA-Bundesvorsitzender Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk, BDN-Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen, BDN-Generalsekretär Uwe Jessen, Sekretariatsleiter Jan Diedrichsen, Schulrat Claus Diedrichsen
hintere Reihe von links: Peter Iver Johannsen, Generalsekretär a.D./VDA Verwaltungsratsvorsitzender, Jasper Andresen, Vorsitzender Deutscher Jugendverband für Nordschleswig, Leif Nielsen, Vorsitzender VDA Sektion Nordschleswig

Gerade die deutschen Minderheiten hätten einen sehr hohen Preis nach 1945 gezahlt und deshalb Anspruch auf „die Solidarität des deutschen Staates“. Er lobte den VDA Nordschleswig und den Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN) für deren „verdienstvolle Arbeit“. „Wir als Nordschleswiger haben Hilfe, Unterstützung und Solidarität empfangen und deshalb ist es eine Selbstverständlichkeit, das an andere deutsche Volksgruppen in Europa weiterzugeben.“ Diese Aussage beeindruckte Hartmut Koschyk bei seinem gestrigen Besuch tief. Sie zeige, dass die deutsche Minderheit in Nordschleswig vorbildhaft arbeite. „Der BDN kann deshalb eine Schlüsselrolle in Europa einnehmen“, so seine Einschätzung.

Uwe Jessen, Hans Christian Bock, Vorsitzender des Deutschen Pressevereins, Maximiliane Koschyk, Chefredakteur Siegfried Matlok, Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk, Peter Iver Johannsen, Hinrich Jürgensen, Geschäftsführer Christian Andresen, Deutscher Presseverein

Die globalen Herausforderungen müssen als Europäer angenommen werden – die „wichtigen Dinge“ wie Sprache, Kultur, Selbstverständnis, aber regional und lokal – egal wie die Grenze verläuft, damit „Identität, Sprache, Glauben frei und ungezwungen gelebt werden können“. Die „geistige Beheimatung“ sei nicht zwangsläufig von einer Grenze abhängig. Die größere Dimension hatte auch Leif Nielsen, Vorsitzender der VDA Sektion Nordschleswig im Blick, als er in seiner Begrüßung versprach: „Der VDA liefert einen kleinen Baustein für ein Miteinander in Europa.“ Grußworte sprachen Detlef Rach aus Stolp, Hans Christian Segeberg vom VDA Schleswig-Holstein und BDN-Hauptvorsitzender Hinrich Jürgensen.

Musikalisch umrahmt wurde die Festveranstaltung von zwei Jugendlichen aus Ungarn und einer Jugendlichen aus Litauen, die ein Gastschuljahr an der Deutschen Nachschule für Nordschleswig in Tingleff absolvierten

VDA-Bundesvorsitzender Finanzstaatssekretär Koschyk führte im Vorfeld des Jubiläumsfestaktes ein Gespräch mit hochrangigen Vertretern des Bundes deutscher Nordschleswiger sowie anderer Verbände der deutschen Minderheiten, um sich über die Situation der Nordschleswiger in Dänemark zu informieren.

Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit dem Chefredakteur des „Nordschleswigers“, der deutschsprachigen Tageszeitung Dänemarks, Siegfried Matlok

Ebenso traf sich Koschyk mit dem Chefredakteur des „Nordschleswigers“, der deutschsprachigen Tageszeitung Dänemarks, Siegfried Matlok. Siegfried Matlok ist seit 1979 Redaktionsleiter der deutschsprachigen Tageszeitung „Nordschleswiger“ in Apenrade und einer der führenden Repräsentanten der deutschen Minderheit in Dänemark.

Peter Iver Johannsen, Claus Erichsen, Hans Hinrich Matzen, Hinrich Jürgensen, PSt Hartmut Koschyk MdB, Heiko Frost, Jørn Warm, Leif Nielsen

Schulleiter Jorn Warn informierte VDA-Bundesvorsitzenden Koschyk bei einem Besuch der Deutschen Nachschule für Nordschleswig in Tingleff über deren Arbeit. Bereits ab Oktober 1946 konnten die ersten deutschen Privatschulen in Tondern, Hadersleben, Sonderburg und Seth ihre Tätigkeit aufnehmen. In den nachfolgenden Jahren wurden weitere Privatschulen gegründet. Hierunter auch die Deutsche Nachschule Tingleff in der Trägerschaft des Volkshochschulvereins für Nordschleswig.

Aufführung während des Nordschleswigschen Kinderchortages

In der Deutschen Nachschule Tingleff begegnen sich dänische und deutsche Kultur. Die Schülerinnen und Schüler sollen beide Kulturen kennen und schätzen lernen. Durch Toleranz und gegenseitige Akzeptanz wird so ein Weg geebnet, der den verständnisvollen Umgang der beiden Kulturen miteinander fördert.

Rundgang in der Deutschen Nachschule Tingleff : v.l. Hans Hinrich Matzen, Vorstandsmitglied VDA Sektion Nordschleswig, Heiko Frost, Leiter Bildungsstätte Knivsberg, Leif Nielsen, Peter Iver Johannsen, Hinrich Jürgensen, PSt Hartmut Koschyk MdB, Jørn Warm, Leiter der Nachschule Tingleff, Claus Erichsen, Vorstandsmitglied VDA Sektion Nordschleswig, Uwe Jessen

Finanzstaatssekretär Koschyk vor dem “Langbehn-Haus” gemeinsam mit dem Leiter der Bildungsstätte Knivsberg, Herrn Heiko Frost

Auch besuchte VDA-Bundesvorsitzender Koschyk den „Knisberges“ und tauschte sich mit dem Leiter der Bildungsstätte Knivsberg, Herrn Heiko Frost, aus.

Blick vom „Knisberges“ auf die Genner Bucht in Nordschleswig

Zur Berichterstattung in der Printausgabe des “Nordschleswigers” gelangen Sie hier.

Zur Berichterstattung im Nordschleswiger gelangen Sie hier

Weiterführende Informationen finden Sie hier

25-jähriges Jubiläum der Sektion Nordschleswig des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland

Die Sektion Nordschleswig des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA), dessen Bundesvorsitzender der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Hartmut Koschyk MdB, ist, feiert heute im Haus Nordschleswig in Apenrade ihr 25-jähriges Bestehen. Koschyk ist auch Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland.

Der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e.V. (VDA) versteht sich als kultureller Mittler zwischen den in aller Welt lebenden Deutschen und der alten Heimat, zu denen er vielfältige Kontakte unterhält. Er ist Ansprechpartner und Kontaktstelle zugleich. Seine Zielgruppe sind die rund 14 Millionen Auslandsdeutschen, die sich heute noch zu ihrer deutschen Kultur und Muttersprache bekennen. Der VDA verfolgt keine parteipolitischen Ziele und ist überkonfessionell.

Die Arbeit der Sektion Nordschleswig des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland wird getragen von ca. 400 Mitgliedern. Schwerpunkte der Arbeit sind unter anderem die ideelle, materielle und finanzielle Unterstützung der Deutschen in Schneidemühl und in Masuren, die Gewährung von Stipendien an junge Menschen aus deutschen Minderheiten, die die Deutsche Nachschule in Tingleff besuchen sowie alljährliche Begegnungsfahrten zu deutschen Volksgruppen in Europa.

Die deutsche Volksgruppe in Nordschleswig besteht seit der Volksabstimmung im Jahre 1920 und umfasst heute etwa 15.000 Mitglieder aus einer Gesamtbevölkerung von 250.000 in Nordschleswig. Die deutsche Volksgruppe unterhält eigene Kindergärten, Schulen und Büchereien, betreibt kirchliche und soziale Arbeit, gibt eine eigene Tageszeitung heraus und bietet in vielen Vereinen sportliche und kulturelle Aktivitäten an.

Die Volksgruppe wird vertreten durch den Bund Deutscher Nordschleswiger. Zum Selbstverständnis der deutschen Minderheit gehören die Pflege eines guten und vertrauensvollen Verhältnisses zur dänischen Mehrheitsbevölkerung und die Funktion als Brückenbauer zwischen Deutschen und Dänen.

Die deutsche Volksgruppe in Nordschleswig, die sich nach der Abtretung Nordschleswigs an Dänemark nach der Volksabstimmung im Jahre 1920 bildete, hat von Anfang an gute Kontakte zum VDA in Deutschland gepflegt.

Wesentlich hat die Verbreitung der VDA Zeitschrift „Globus“ in Nordschleswig dazu beigetragen, den Blick für die VDA Arbeit zu erweitern.

Seit Anfang der 90er Jahre werden von der VDA Sektion Nordschleswig und von der Deutschen Nachschule Tingleff jährlich mehrere Schüler aus deutschen Minderheiten in Osteuropa für ein ganzes Schuljahr an die Deutsche Nachschule Tingleff in Nordschleswig eingeladen. Dadurch wird ein Stück Völkerverständigung realisiert. Seit der Deutschen Wiedervereinigung und dem Beginn des europäischen Integrationsprozess fördert die VDA Sektion Nordschleswig in Osteuropa insbesondere die Deutschen in Masuren, in Grünberg, in Schneidemühl und in Oberschlesien in Polen sowie die Deutschen in Ungarn.

Ein Schwerpunkt der letzten Jahre ist, dass jährlich mit Unterstützung der Hermann Niermann Stiftung in Düsseldorf und des Bundes Deutscher Nordschleswiger sowie des Deutschen Jugendverbandes für Nordschleswig etwa 40 Jugendliche aus den deutschen Minderheiten in Grünberg und in Oberschlesien zu einem 14tägigen Begegnungsaufenthalt in die Bildungsstätte Knivsberg in Nordschleswig eingeladen werden, wo die Begegnung mit Jugendlichen aus der deutschen Volksgruppe in Nordschleswig und die Verbesserung der deutschen Sprachkenntnisse im Mittelpunkt stehen.

Für die deutsche Volksgruppe in Nordschleswig hat der Kontakt zum VDA Deutschland einen unverändert hohen Stellenwert. An der Festveranstaltung anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Sektion Nordschleswig des Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland werden daher auch zahlreiche hochrangige Vertreter des Bundes Deutscher Nordschleswiger erwartet. VDA-Bundesvorsitzender Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB wird die Festansprache halten. Musikalisch umrahmt wird die Festveranstaltung von jetzigen und ehemaligen Gastschülern der Deutschen Nachschule aus Taksoni in Ungarn, aus Memel in Litauen und aus Stolp in Polen.

VDA-Bundesvorsitzender Finanzstaatssekretär Koschyk wird im Vorfeld des Jubiläumsfestaktes ein Gespräch mit hochrangigen Vertretern des Bundes deutscher Nordschleswiger sowie anderer Verbände der deutschen Minderheiten führen, um sich über die Situation der Nordschleswiger in Dänemark zu informieren.

Ebenso wird sich Koschyk mit dem Chefredakteur des „Nordschleswigers“, der deutschsprachigen Tageszeitung Dänemarks, Siegfried Matlok, treffen. Siegfried Matlok ist seit 1979 Redaktionsleiter der deutschsprachigen Tageszeitung „Nordschleswiger“ in Apenrade und einer der führenden Repräsentanten der deutschen Minderheit in Dänemark. Für seine Verdienste um die Verbesserung des deutsch-dänischen Verhältnisses wurde er mit dem Dannebrogorden und dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

Schulleiter Jorn Warn wird VDA-Bundesvorsitzenden Koschyk bei einem Besuch der Deutschen Nachschule für Nordschleswig in Tingleff über deren Arbeit informieren. Bereits ab Oktober 1946 konnten die ersten deutschen Privatschulen in Tondern, Hadersleben, Sonderburg und Seth ihre Tätigkeit aufnehmen. In den nachfolgenden Jahren wurden weitere Privatschulen gegründet. Hierunter auch die Deutsche Nachschule Tingleff in der Trägerschaft des Volkshochschulvereins für Nordschleswig. In der Deutschen Nachschule Tingleff begegnen sich dänische und deutsche Kultur. Die Schülerinnen und Schüler sollen beide Kulturen kennen und schätzen lernen. Durch Toleranz und gegenseitige Akzeptanz wird so ein Weg geebnet, der den verständnisvollen Umgang der beiden Kulturen miteinander fördert. Auch wird VDA-Bundesvorsitzender Koschyk den „Knisberges“ besuchen und sich mit dem Leiter der Bildungsstätte Knivsberg, Herrn Heiko Frost, austauschen.

VDA-Bundesvorsitzender Koschyk: Die Sektion Nordschleswig des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland leistet seit 25 Jahren einen unverzichtbaren Beitrag, um das Bewusstsein der Menschen und der Politik in Dänemark für die deutschen Minderheiten wachzuhalten. Zwar ist die deutsche Volksgruppe in Nordschleswig in Dänemark heute als Minderheit mit ihrer sprachlichen Besonderheit entsprechend der Rahmenkonvention des Europarats zum Schutz nationaler Minderheiten und der Charta zum Schutz von Regional- und Minderheitensprachen anerkannt, aber bedeutsamer als der rechtliche Schutz ist im deutsch-dänischen Miteinander des schleswigschen Grenzlandes ein Klima der Toleranz und der Akzeptanz auf allen Ebenen des politischen und gesellschaftlichen Lebens. Der VDA wird sich auch weiterhin für ein gutnachbarschaftliches Miteinander von Mehrheits- und Minderheitsbevölkerung in Dänemark einsetzen. Dieses gutnachbarschaftliche Miteinander drückt sich auch in der selbstverständlichen aktiven und mitgestaltenden Teilnahme der deutschen Nordschleswiger am politischen, gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben Dänemarks unter Wahrung der eigenen deutsch-nordschleswigschen Identität aus. Auch möchte ich dem Bund Deutscher Nordschleswiger für seine Verdienste um die deutsch-dänische Freundschaft würdigen. Bund der Nordschleswiger und VDA haben einen nachhaltigen Beitrag dazu geleistet, dass die deutsche Minderheit in Dänemark ihre Rolle und die Aufgabe ihrer Einrichtungen als eine Brückenfunktion zwischen deutschen und dänischen Landsleuten versteht und die Nordschleswiger heute als dänische Landsleute, Nachbarn und Freunde angesehen werden.“

Weiterführende Informationen zur Sektion Nordschleswig des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) finden Sie hier.

Weiterführende Informationen zur Bund deutscher Nordschleswiger finden Sie hier.

Aktuelle Informationen zum Wahlrecht für Auslandsdeutsche!

Mit der Bundestagswahl am Sonntag, dem 22. September 2013, stellen die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger unseres Landes die Weichen für die Politik in der nächsten Legislaturperiode. Auch im Ausland lebende Deutsche haben die Möglichkeit, einen förmlichen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis zu stellen und somit bei den Bundestagswahlen von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. Die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland hat sich das Ziel gesetzt, die im Ausland lebenden Deutschen verstärkt über ihr Bundestagswahlrecht zu informieren.

Auf Initiative von Christoph Lanz, Multimediadirektor GLOBAL bei der Deutschen Welle, hat die Deutsche Welle darüber hinaus einen Filmbeitrag erstellt, um über Möglichkeiten zur Teilnahme an der Bundestagswahl zu informieren. Den Filmbeitrag finden Sie im Internet unter
http://mediacenter.dw.de/german/video/item/959073/Wahlrecht_f%C3%BCr_Deutsche_im_Ausland/

Die „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ wurde vom saarländischen Unternehmer Dr. jur. Kurt Linster im Jahre 2004 errichtet. Die Stiftung fördert Maßnahmen, die dem Erhalt der deutschen Sprache und Kultur sowie der Völkerverständigung dienen. Es werden unter anderem der Jugend-, Schüler-, und Studentenaustausch gefördert, Kongresse, Vortragsveranstaltungen und Seminare durchgeführt und Kulturprojekte deutschsprachiger Medien im Ausland gefördert. Auch werden deutsche Schulen und Kindergärten im Ausland finanziell unterstützt und humanitäre Hilfe für bedürftige Deutsche im Ausland geleistet.

Vorsitzender der Stiftung Verbundenheit ist der Geschäftsführer beim Bundesverband der Deutschen Automobilindustrie, Dr. Kay Lindemann. Vorsitzender des Stiftungsrates ist der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk MdB.

Nach dem Bundeswahlgesetz sind auch diejenigen Deutschen im Sinne des Artikels 116 Absatz 1 des Grundgesetzes wahlberechtigt, die am Wahltag außerhalb der Bundesrepublik Deutschland leben, sofern sie

entweder nach Vollendung ihres 14. Lebensjahres (das heißt vom Tage ihres 14. Geburtstages an) mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik Deutschland gelebt haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurück liegt oder

wenn sie aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland erworben haben und von ihnen betroffen sind.

Die Wahlberechtigung auf Basis dieser zweiten Alternative kann im Einzelfall durch die näheren Lebensumstände belegt werden. Eine rein passive Kommunikationsteilnahme, etwa durch Aufnah-me deutschsprachiger Medien im Ausland, genügt nicht. Nach der amtlichen Gesetzesbegründung kommen unter anderen Ortskräfte mit deutscher Staatsangehörigkeit an deutschen Auslandsvertretungen, deutsche Mitarbeiter an Goethe-Instituten, an den deutschen geisteswissenschaftlichen Instituten im Ausland, an deutschen Auslandsschulen, bei den Auslandsbüros der politischen Stiftungen, Organisationen der deutschen Enttwicklungszusammenarbeit oder der Außenhandelskammern sowie Korrespondenten deutscher Medien als wahlberechtigter Personenkreis in Betracht. Gleiches gilt für sogenannte Grenzpendler, die ihren Wohnsitz zwar im Ausland – zumeist nahe der Bundesgrenze – haben, ihre Arbeits- oder

Dienstleistung aber regelmäßig im Inland erbringen. Ebenfalls werden in der Gesetzgebung Auslandsdeutsche genannt, die durch ein Engagement in Verbänden, Parteien und sonstigen Organisationen in erheblichem Umfang am politischen und gesellschaftlichen Leben der Bundesrepublik Deutschland teilnehmen.

Die Tatsachen, die eine persönliche und unmittelbare Vertrautheit mit und Betroffenheit von den politischen Verhältnissen in der undesrepublik Deutschland belegen, sind zusammen mit dem förmlichen Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis glaubhaft zu machen.

Die zuständige Gemeinde entscheidet, ob die Voraussetzungen zur Ausübung des Wahlrechtes vorliegen. Gegen diese Entscheidung kann schriftlich Einspruch eingelegt werden.

Der Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis muss bis spätestens zum 21. Tag vor der Wahl (1. September 2013) bei der zuständigen Gemeinde in Deutschland eingehen. Die Frist kann nicht verlängert werden.

Zuständig ist die Gemeinde, bei der man vor Fortzug aus Deutschland zuletzt gemeldet war. Für Wahlberechtigte, die niemals für mindestens drei Monate im Inland wohnhaft waren, ist entscheidend, an welchem Ort im Inland sich ihre Betroffenheit von den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik Deutschland schwerpunktmäßig manifestiert.

Der Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis zur Bundestagswahl 2013 und Wahlscheinantrag gemäß § 18 Absatz 5 der Bundeswahlordnung steht hier zum Download bereit.

Ein Merkblatt zu dem Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis und zur Versicherung an Eides statt steht hier ebenfalls zum Download bereit.

Antragsvordrucke sind ferner bei den diplomatischen und berufskonsularischen Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland, bei den Kreiswahlleitern in der Bundesrepublik Deutschland sowie beim Bundeswahlleiter, Statistisches Bundesamt, Zweigstelle Bonn, Postfach 17 03 77, 53029 Bonn, Germany oder über das Kontaktformular vom Büro des Bundeswahlleiters im Internet unter
https://www.destatis.de/DE/Service/Kontakt/Bundeswahlleiter/Kontakt.html erhältlich.

Weitere ausführliche Informationen und den Antrag auf Eintragung in das Wählerverzeichnis finden Sie ebenfalls unter der Internet-adresse: http://www.bundeswahlleiter.de/de/bundestagswahlen/BTW_BUND_13/auslandsdeutsche

Stiftung Verbundenheit informiert über Wahlrecht für Auslandsdeutsche

Rat und Vorstand der Stiftung Verbundenheit trafen sich am 24. April 2013 zu einer Sitzung in Berlin. Auf Einladung der Stiftung nahm an diesem Gespräch auch der Leiter des Referats für Bundestagswahlrecht, Parteienrecht und  Europawahlrecht des Bundesministeriums des Innern, Dr. Henner Jörg Boehl, teil. Er informierte die Gremienmitglieder der Stiftung über die bevorstehenden Änderungen im Wahlrecht für Auslandsdeutsche. Eine Neuregelung über die Wahlberechtigung dieser Personengruppe war erforderlich geworden, nachdem das Bundesverfassungsgericht am 4. Juli 2012 die bis dahin geltenden Bestimmungen für verfassungswidrig erklärt hatte. Danach waren im Ausland lebende Deutsche pauschal dann wahlberechtigt, wenn sie vor ihrem Fortzug mindestens drei Monate ununterbrochen in Deutschland gewohnt oder ihren gewöhnlichen Aufenthalt hatten. Nach Ansicht des Bundesverfassungsgerichts bewirkte diese Vorschrift eine Ungleichbehandlung innerhalb der Gruppe der Auslandsdeutschen, da sie diejenigen Auslandsdeutschen, die das Erfordernis eines früheren dreimonatigen Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland nicht erfüllen, das aktive Wahlrecht versagt hatte. Es sei – so das Bundesverfassungsgericht – zwar verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, dass der Gesetzgeber bei der Wahlbeteiligung der Auslandsdeutschen den Grundsatz der Allgemeinheit der Wahl nicht voll verwirkliche, weil die Fähigkeit, am politischen Willensbildungs- und Meinungsprozess mitzuwirken, ein Mindestmaß an persönlich und unmittelbar erworbener Vertrautheit mit den politischen Verhältnissen in Deutschland erfordere. Die Anknüpfung der Wahlberechtigung allein an einen früheren dreimonatigen Daueraufenthalt verstoße indes gegen das Grundgesetz.

Nach dieser Entscheidung hat der Gesetzgeber mittlerweile eine Neuregelung auf den Weg gebracht. Der einschlägige Gesetzentwurf wurde am 31. Januar 2013 vom Bundestag beschlossen und am 1. März 2013 vom Bundesrat gebilligt. Das neue Wahlrecht soll durch Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kürze in Kraft treten. Es erklärt Auslandsdeutsche für wahlberechtigt, wenn sie nach Vollendung ihres 14. Lebensjahres mindestens drei Monate ununterbrochen in der Bundesrepublik gelebt haben und dieser Aufenthalt nicht länger als 25 Jahre zurückliegt oder wenn sie aus anderen Gründen persönlich und unmittelbar mit den politischen Verhältnissen in der Bundesrepublik vertraut geworden und von ihnen betroffen sind.

Die Stiftung Verbundenheit hat auf der Basis dieser Informationen beschlossen, die im Ausland lebenden Deutschen verstärkt über ihre Möglichkeiten zur Teilnahme an der Bundestagswahl zu informieren. Dazu ist geplant, die neuen Regelungen zum Wahlrecht über deutschsprachige Medien im Ausland zu publizieren. In diesem Zusammenhang wird die Stiftung auch das Gespräch mit dem Auswärtigen Amt suchen, um zusätzliche regierungsseitige Aufklärungsmaßnahmen anzuregen. Zusätzlich kündigte Christoph Lanz, Multimediadirektor GLOBAL bei der Deutschen Welle, ein ergänzendes Informationsangebot der Deutschen Welle an. Für diese Bereitschaft dankten die anwesenden Rats- und Vorstandsmitglieder Herrn Lanz ausdrücklich.

Finanzstaatssekretär Koschyk trifft Präsidentin der der Dachorganisation der amerikanischen „Samstagsschulen“

Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit der Präsidentin der German Language School Conference, Frau Dr. Renate von Ludanyi, dem Vorstandsmitglied der German Language School Conference, Dr. Heidemarie Tirey und der Bundesgeschäftsführerin des Vereins für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA), Petra Meßbacher

Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordnete, Hartmut Koschyk MdB, ist in Berlin mit der Präsidentin der German Language School Conference, der Dachorganisation der amerikanischen „Samstagsschulen“ Frau Dr. Renate von Ludanyi, zusammengetroffen. Finanzstaatssekretär Koschyk ist Bundesvorsitzender des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland. Sprach-/Samstagsschulen sind eine typisch amerikanische Einrichtung. Es gibt sie für die meisten Immigrantensprachen in diesem Land. Sie sind eine Antwort auf die Bedürfnisse von Identitäts-, Sprach- und Kulturerhalt nicht nur von langansässigen Einwanderern, sondern zunehmend auch von Personen, die im Zuge des globalen Arbeitsmarktes ihren Wohnsitz in den USA gefunden haben.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Gesetzentwurf über die künftigen Förderregelungen für deutsche Auslandsschulen. Mit dem Auslandsschulgesetz soll für Schulen, die einen stabilen Schulbetrieb aufgebaut haben, ein gesetzlicher Anspruch geschaffen werden. Wenn eine Schule über mehrere Jahre konstant eine bestimmte Zahl von Absolventen hervorbringt und die Ansprüche an den ordnungsgemäßen Betrieb einer Deutschen Auslandsschule erfüllt, erfolgt ihre Förderung nicht mehr freiwillig durch Zuwendungen des Bundes, sondern als gesetzliche Pflichtleistung.

Dr. von Ludanyi erklärte, dass der Gesetzesentwurf die Zahl der förderungsberechtigen Schulen zu sehr einschränkt, die Förderungskriterien zu hoch ansetzt und dass neben anderen bisher geförderten Schulen die deutschen Sprachschulen im Ausland, die das Deutsche Sprachdiplom der Kultusministerkonferenz anbieten, nicht in die gesetzlich geregelte Förderung übernommen wurden. Die GLSC habe deshalb aufbauend auf Änderungsvorschlägen des Weltverbandes Deutscher Auslandsschulen ergänzende Vorschläge ausgearbeitet. Ziel ist es, dass auch die Sprachschulen, die das Deutsche Sprachdiplom anbieten, erstens unter den Begriff „Deutsche Auslandsschule“ fallen und zweitens durch Anerkennung des Deutschen Sprachdiploms als förderfähigen Abschluss einen Förderanspruch erhalten. Finanzstaatssekretär Koschyk zeigte großes Verständnis für die Forderung der GLSC, dass auch die Samstagsschulen einen gesetzlich festgeschriebenen Förderanspruch erhalten.

Vorstellung des “Handbuchs der deutschsprachigen Presse im Ausland” in derVertretung des Freistaates Bayern in Berlin

Eine Erstausgabe des Medienhandbuches überreichten der Stiftungsvorsitzende Dr. Kay Lindemann, Stiftungsratsvorsitzender und VDA-Bundesgeschäftsführer Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB und IMH-Gründer Björn Akstinat an Frau Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper MdB.

In der Vertretung des Freistaates Bayern in Berlin wurde in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft das „Handbuch der deutschsprachigen Presse im Ausland” öffentlich vorgestellt.

Das neue Informations- und Nachschlagewerk wurde im Auftrag der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) von der Internationalen Medienhilfe (IMH) unter Federführung von Herrn Björn Akstinat erstellt. Das Handbuch wurde vom Auswärtigen Amt gefördert. Eine Erstausgabe des Medienhandbuches überreichten der Stiftungsvorsitzende Dr. Kay Lindemann, Stiftungsratsvorsitzender und VDA-Bundesgeschäftsführer Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB und IMH-Gründer Björn Akstinat an Frau Staatsministerin im Auswärtigen Amt, Cornelia Pieper MdB.

Deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften erscheinen nicht nur in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz. Für Touristen, international agierende Geschäftsleute, Sprachschüler, Germanistik-Studenten und andere Personengruppen werden in fast allen Regionen der Welt deutschsprachige Medien produziert. Bisher erhielten Interessierte nur sehr schwer einen Überblick über die vielfältige deutschsprachige Presseszene im Ausland. Das Handbuch soll diese Lücke als künftiges Standardwerk füllen.

Der Vorsitzende der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland, Dr. Kay Lindemann

Stiftungsvorsitzender Dr. Lindemann erklärte, dass die Idee für die Erstellung des „Handbuches der deutschsprachigen Presse im Ausland“ im Zuge der erstmaligen Verleihung des Medienpreises „Dialog für Deutschland“ der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland entstanden sei. Vielfach werde unterschätzt welche Leistung von den deutschsprachigen Medien im Ausland und deren rund 2000 Publikationen in der Sprache Goethes ausgehe. Diese stärken häufig das Bewusstsein für die deutsche Sprache, stehen für eine bewegte Geschichte, sind Sprach- und Kulturbotschafter und nehmen nicht selten die Rolle einer Lokalzeitung ein. Ebenfalls haben die deutschsprachigen Medien auch eine nicht zu unterschätzende wirtschaftliche Bedeutung, so Stiftungsvorsitzender Dr. Lindemann.

Staatsministerin Pieper beglückwünschte die Initiatoren „zu diesem wertvollen Beitrag zur Förderung der Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“

Staatsministerin Pieper betonte, dass Sie gerne die Herausgabe des Medienhandbuches durch das Auswärtige Amt unterstützt habe und beglückwünschte die Initiatoren „zu diesem wertvollen Beitrag zur Förderung der Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland.“„Die Internationale Medienhilfe, die Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland liefern mit dem Handbuch der deutschsprachigen Presse im Ausland, das das Auswärtige Amt gerne unterstützt hat, eine beachtliche Premiere: Sie haben über 2000 regelmäßig erscheinende deutschsprachige Publikationen in knapp 100 Ländern erhoben und auf über 300 Seiten eine beeindruckende Sammlung zusammengestellt“, so Staatsministerin Pieper. Deutschsprachige Druckerzeugnisse im Ausland spielen eine wichtige Rolle als Kommunikationsmittel, als auch als Vermittler zwischen Ländern und Kulturen und verkörpern einen Ansatz, der in der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik selbstverständlich geworden sei: den „deutschen Blick“ vor Ort, angepasst an die jeweiligen regionalen Besonderheiten, so Staatsministerin Pieper. Druckerzeugnisse, die auch qualitativ überzeugen, würden zur Förderung des Deutschlandbilds beitragen und wenn man Menschen weltweit für unsere Werte und Ideen gewinnen wolle, sei ein positives und wirklichkeitsgetreues Bild unseres Landes im Ausland unverzichtbar, so die Staatsministerin.

Björn Akstinat gemeinsam mit dem Stiftungsvorsitzenden Dr. Kay Lindemann, dem Bevollmächtigten der Geschäftsführung der Deutschen Gesellschaft e.V. Dr. Andreas H. Apelt, der Bevollmächtigten des Landes Niedersachsen beim Bund, Staatssekretärin Martina Krogmann, dem Leiter der Bayerischen Landesvertretung Dr. Thomas Gruber und Stiftungsratsvorsitzenden und VDA-Bundesvorsitzenden, Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB

IMH-Gründer Björn Akstinat dankte den zahlreichen deutschen Auslandsbotschaften, den Goethe-Instituten und den Aussenstellen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), für deren Unterstützung bei der Recherche deutschsprachiger Presse im Ausland. Die Erstellung des Handbuches habe ihm gezeigt, dass es im Ausland eine vitale deutschsprachige Medienszene gebe. So sei in Mexiko vor Kurzem eine neue deutschsprachige Zeitung erschienen und in Schottland sei eine neue deutschsprachige Zeitung in Planung. Dennoch gebe es aber auch auf vielen Erdteilen Staaten, wo man noch sehr auf eine deutschsprachige Zeitung warte, wie beispielsweise in Südafrika, wo rund 250.000 deutschsprachige Menschen wohnen würden.

Stiftungsratsvorsitzender und VDA-Bundesvorsitzender Finanzstaatssekretär Koschyk dankte IMH-Gründer Björn Akstinat, der mit einem kleinen Stab dieses großartige Werk geschaffen habe.

Stiftungsratsvorsitzender und VDA-Bundesvorsitzender Finanzstaatssekretär Koschyk dankte IMH-Gründer Björn Akstinat, der mit einem kleinen Stab dieses großartige Werk geschaffen habe. Ebenso danke Finanzstaatssekretär Koschyk Staatsministerin Pieper für die Unterstützung des Auswärtigen Amtes bei der Erstellung des Handbuches der deutschsprachigen Presse im Ausland. Abschließend hob Finanzstaatssekretär Koschyk die Bedeutung der Auslandschulen hervor. Ohne die Entsendung von Lehrern aus den Bundesländern, neben den Programmlehrern, könnte das flächendeckende Netz deutscher Auslandschulen nicht erhalten werden, was große Anstrengungen von Bund und Ländern erfordere. Er danke Staatsministerin Pieper ausdrücklich, dass Sie mit einer Gesetzesinitiative auf dem Weg sei den deutschen Auslandsschulen mehr Planungssicherheit zu geben.

Gemeinsam mit dem Geschäftsstellenleiter des Weltverbandes deutscher Auslandsschulen, Thilo Klingebiel

Stiftungsvorsitzender Dr. Kay Lindemann, der Bevollmächtigte der Geschäftsführung der Deutschen Gesellschaft e.V. Dr. Andreas H. Apelt, der Botschafter von Tunesien, S.E. Elyes Ghariani und Stiftungsratsvorsitzender und VDA-Bundesvorsitzender, Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB

Zum Redebeitrag von Staatsministerin Cornelia Pieper gelangen Sie hier.

Videoimpressionen zur Theateraufführung “Wallenberg” der Deutschen Bühne Ungarn in Berlin 

Theateraufführung „Wallenberg“ des Ensembles der “Deutschen Bühne Ungarn” aus Szekszárd begeistert die Zuschauer im Berliner Admiralspalast

Finanzstaatssekretär Koschyk gemeinsam mit dem ungarischen Botschafter Dr. József Czukor (links) , Unternehmer Hans Wormser (rechts) und dem Ensemble der “Deutschen Bühne Ungarn” unter der Leitung von Frau Ildikó Frank (mitte)

Vom 8. bis 9. November 2012 fand in Berlin das Deutsch-Ungarische Forum statt. Im Rahmen des Deutsch-Ungarischen Forums hatte die ungarische Botschaft gemeinsam mit der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und dem Verein für deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, dessen Stiftungsratsvorsitzender und Bundesvorsitzender Finanzstaatssekretär Hartmut Koschyk ist, das Ensemble der „Deutschen Bühne Ungarn“ in der südungarischen Stadt Szekszárd nach Berlin eingeladen, um im Berliner Admiralspalast das Stück über das Leben von Raoul Wallenberg aufzuführen. Zu den wichtigsten Aufgaben der Deutschen Bühne Ungarn gehören die Pflege und Vermittlung der deutschen Sprache, aber auch die Bewahrung der kulturellen Werte der mehr als 200.000 Ungarndeutschen.

Die rund 450 Zuschauer der Theateraufführung zeigten sich begeistert vom Auftritt der “Deutschen Bühne Ungarn”

Die ungarndeutsch-österreichische Koproduktion des Dramas des 1930 in Graz geborenen früheren Fernseh- und Theaterautors Ernst Pichler handelt vom schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg, der Tausende ungarische Juden vor dem Holocaust gerettet hat. Die Uraufführung in der Inszenierung von Alex Linse fand bereits am 3. Oktober 2011 in Ungarn statt. Der österreichische Regisseur und Autor Ernst Pichler begann seine Laufbahn als Hilfsregisseur in der Volksoper in Graz, dann arbeitete er als Regisseur in Frankreich, Italien und in den USA. Später wechselte er zum Saarländischen Rundfunk und wandte sich dem Drama zu.

Raoul Wallenberg (1912 – 1947?) entstammte einer berühmten schwedischen Bankiers- und Unternehmerfamilie. Als erster Sekretär der schwedischen Gesandtschaft in Ungarn war es ihm dank seines Diplomatenstatus und mit Unterstützung der schwedischen Regierung möglich, Maßnahmen zur Rettung der dort lebenden Juden anzustreben. Nach der Eroberung von Budapest durch die Rote Armee versuchte er, mit den Sowjets Kontakt aufzunehmen, wurde jedoch gefangengenommen, verschleppt und landete schließlich in der berüchtigten Geheimdienstzentrale Lubjanka in Moskau. Dem schwedischen Gesandten in Moskau wurde mitgeteilt, dass sich Wallenberg in der Obhut der Roten Armee befinde und dass es ihm gut gehe. Doch dann verliert sich seine Spur; sein Tod ist bis heute nicht wirklich geklärt.

Wallenbergs bis heute nicht geklärtes Schicksal ist es, das der Autor Ernst Pichler – ausgehend von historischen Fakten und Personen – theatralisch behandelt. Entstanden sind nicht nur eine Hommage an Wallenberg und ein wichtiger Beitrag gegen das Vergessen, sondern auch ein packendes psychologisches Drama.

Botschafter Dr. Czukor dankte Finanzstaatssekretär Koschyk als Stiftungratsvorsitzender und VDA-Bundesvorsitzender der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ und des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, für die gemeinsame Ausrichtung der Theateraufführung

Der Botschafter der Republik Ungarn, Herr Dr. Czukor, dankte Finanzstaatssekretär Koschyk als Stiftungratsvorsitzender und VDA-Bundesvorsitzender der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ und des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, für die gemeinsame Ausrichtung der Theateraufführung sowie für die Unterstützung des Auswärtigen Amtes, des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner MdB und des Inhabers der Spedition Wormser in Herzogenaurach, Hans Wormser. Botschafter Dr. Czukor erklärte, dass die „Deutsche Bühne Ungarn“ das einzige professionelle deutschsprachige Theater Ungarns sei. 1994 konnte die „Deutsche Bühne Ungarn“ mit Unterstützung seitens des ungarischen Staates und der Bundesrepublik Deutschland sowie verschiedener Stiftungen und Vereine in das ehemalige Kino Világ Mozgó, gelegen im Zentrum von Szekszárd, umziehen. Seitdem hat die „Deutsche Bühne Ungarn“ den Zuschauern sowohl in Ungarn als auch im Ausland die Qualität des Theaters stets aufs Neue vor Augen geführt. Die Auswahl des Theaterstücks fiel auf das von Ernst Pichler geschriebene Drama „Wallenberg“, da in Ungarn in diesem Jahr an dessen 100. Geburtstag mit einem Gedenkjahr und einer Reihe von Veranstaltungen erinnert werde und die heimische deutschsprachige Weltpremiere vom Autor Ernst Pichler ausdrücklich für die „Deutsche Bühne Ungarn“ in Szekszárd konzipiert worden sei. Gleichzeitig würde die Symbolkraft dieses Theaterstückes, gerade an einem 9. November und aufgeführt von einem deutschen Minderheitentheater aus Ungarn, für sich sprechen, so Botschafter Czukor. Man wollte in diesem Jahr das diesjährige deutsch-ungarische Forum mit etwas Besonderen abschließen und die Aufführung des Theaterstückes „Wallenberg“ hätte nicht besser gewählt werden können.

Auch der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Innenstaatssekretär Dr. Christoph Bergner MdB, unterstütze die Theateraufführung

Staatssekretär Dr. Bergner betonte, dass es ihm als Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten ein besonderes Anliegen sei, dass die deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa als kulturelle Brückenbauer arbeiten und daran mitwirken, in einem vereinten Europa zu einem gemeinsamen kulturellen Selbstverständnis zu gelangen bis hin zu einem gemeinsamen europäischen Identitäts- und Geschichtsbewusstsein. In diesem Sinne leiste diese Veranstaltung mit diesem Thema und an diesem Tag einen ganz besonderen Beitrag, wofür er der „Deutschen Bühne Ungarn“ und den Veranstaltern herzlich danke.

Finanzsstaatssekretär Hartmut Koschyk MdB, der Stiftungratsvorsitzender und Bundesvorsitzender der „Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland“ und des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland (VDA) ist, hob in seinem Grußwort die Bedeutung von Raoul Wallenberg hervor

Auch für Finanzstaatssekretär Koschyk könnte die Auswahl des Theaterstückes – das zeitgenössische Drama von Ernst Pichler über das Schicksal des schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg – aufgeführt durch die Deutsche Bühne Ungarn nicht besser gewählt sein. Die Theateraufführung der Deutschen Bühne Ungarn an einem 9. November 2012 in Berlin unterstreiche nicht nur die guten deutsch-ungarischen Beziehungen, sondern die Theateraufführung zeige auch, dass man sich nicht vor der deutsch-ungarischen Geschichte verschließe und dass man nicht die Humanität, den Opfermut und die Zivilcourage wie die eines Raoul Wallenberg vergesse, der in dunkelsten Zeiten für Menschen Licht bedeutet habe. Wir arbeiten an einem Europa, in dem ganz besonders nationale, religiöse und ethnische Minderheiten geschützt werden müssten. Dies sei das kulturpolitische Programm der Theateraufführung „Wallenberg“, so Finanzstaatssekretär Koschyk. Er wünsche sich auch, dass die Theateraufführung nachdenklich mache und dass man in einer Zeit, in der Wolken über Europa stehen, aus einer Persönlichkeit wie Raoul Wallenberg den Mut schöpfe, die kleineren Herausforderungen in der heutigen Zeit in Europa entschlossen anzugehen.

Der Autor Ernst Pichler legt seiner Hauptfigur den Satz „Ich bin Optimist“ in den Mund. Wallenberg behält auch in Gefangenschaft Ruhe und Selbstsicherheit. Er wird weder gefoltert, noch verhört. Den Spritzen, die ihn gefügig machen sollen, kann Wallenberg allerdings nicht entgehen. Oft ist eine Szene beklemmender als die vorangegangene. Durchatmen zu können scheint nicht im Sinne des Autors – und auch nicht des Regisseurs zu sein. Des Autors Gedanke ist „So hätte es sein können”, weil das Ende von Wallenberg nicht eindeutig historisch belegt ist. Es war eine hervorragende Vorstellung mit vielen Fragen zu Ethik, Politik und Kontroversen zur Person des schwedischen Diplomaten Raoul Wallenberg, der nicht als Held, sondern als Mensch dargestellt wurde.

Zum Grußwort von Finanzstaatssekretär Koschyk gelangen Sie hier.

Weiterführende Informationen zur „Deutschen-Bühne Ungarn“ finden Sie hier.

Zu Videoimpressionen der Theateraufführung gelangen Sie hier.

Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in Berlin

Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) veranstaltet vom 23. bis 25. Oktober in Berlin ihre Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM). Im Mittelpunkt der Jahrestagung steht ein von der FUEV gemeinsam mit den deutschen Minderheiten in Europa veranstalteter Parlamentarischer Empfang mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Innern und Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner MdB.
Die Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen vertritt als größter Dachverband 94 Mitgliedsorganisationen aus 32 Ländern und wurde 1949 in Paris gegründet. An der diesjährigen Tagung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der FUEV nehmen 13 deutsche Minderheiten teil, vertreten durch ihre Vorsitzende oder

 

Vorstandsmitglieder. Die Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten in der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen trifft sich in der Regel einmal im Jahr. Es handelt sich um eine 1991 in Budapest gegründete informelle Arbeitsgemeinschaft, die alle Organisationen vereint, die in der FUEV, dem europäischen Dachverband, zusammengeschlossen sind und sich als Verbände deutscher Minderheiten betrachten.
Auf Einladung des Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen und Bayreuther Bundestagsabgeordneten, Hartmut Koschyk MdB, besuchten die Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten auch das Reichstagsgebäude und konnten von der Reichstagskuppel das beeindruckende Berliner Panorama auf sich wirken lassen. Finanzstaatssekretär Koschyk, der ehrenamtlich Bundesvorsitzender des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland und Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland ist, begrüßte die Teilnehmer der Jahrestagung persönlich im Jakob-Kaiser-Haus, das sich direkt neben dem Reichstagsgebäude befindet. Gemeinsam diskutierte man, wie man den Anliegen der deutschen Volksgruppe im Ausland besser Gehör verschaffen könne.
Finanzstaatssekretär Koschyk begrüßte es, dass die Arbeitsgemeinschaft in Fortführung des letzten Treffens 2011 in Eupen eine bessere politische Vernetzung der deutschen Minderheiten in Europa anstrebe. Ziel sollte es sein, ein gemeinsames Strategiepapier für die Bundesregierung zu erarbeiten. Eine alljährliche „Berliner Konferenz“ der Arbeitsgemeinschaft mit den für die deutsche Minderheit zuständigen Vertretern des Bundesministeriums des Innern, des Auswärtigen Amtes, des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, aber auch mit Vertretern aller Fraktionen im Deutschen Bundestag, könnte dazu beitragen, die Interessen der deutschen Volksgruppen im Ausland besser zu bündeln und Bunderegierung und Bundestag in Berlin zu präsentieren.
Ebenso wies Finanzstaatssekretär Koschyk darauf hin, dass die ungarische Botschaft in Kooperation mit der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland und dem Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, die Deutsche Bühne Ungarn aus der südungarischen Stadt Szekszárd eingeladen hat, am 9. November ein Theaterstück über das Leben des schwedischen Diplomaten Roul Wallenberg im Berliner Admiralspalast
aufzuführen. Andere deutsche Volksgruppen in Europa sollten diesem Beispiel folgen, um im Rahmen einer künftigen „Berliner Konferenz“ durch eine Kulturveranstaltung mit einer entsprechenden Botschaft die kulturelle Ausstrahlung deutscher Minderheiten in Europa in das öffentliche Bewusstsein der Bundeshauptstadt zu rücken.